Schwetzingen

Geschäftsleben 600 Euro auf dem Naturradler-Verkauf gehen an die Schwetzinger Jugendfeuerwehr

Sozialer Hahn kräht erstmals

Wenn man die Spende über 600 Euro, die die beiden Welde-Brauhaus-Geschäftsführer Max Spielmann und Robert Nürnberger am Donnerstag dem Schwetzinger Oberbürgermeister Dr. Rene Pöltl und dem Leiter des Ordnungsamtes, Pascal Seidel, übergeben haben, in Zahlen fassen möchte, so lässt sich die Trinkfestigkeit der Schwetzinger gut erkennen.

Ganze sechs Hektoliter Welde Naturstoff wurden im Zuge des sozialen Hahns im Welde Brauhaus über einen Zeitraum von drei Monaten „ertrunken“. „Das entspricht über 30 Bier am Tag für die Feuerwehr“, erklärt Spielmann sichtlich stolz. Seit der Eröffnung des neuen Brauhauses in der Mannheimer Straße gibt es dort den sozialen Hahn, von dem die Brauerei je 100 Milliliter gezapftem Bier 10 Cent an eine soziale oder kulturelle Einrichtung spendet.

Die Schwetzinger Jugendfeuerwehr kam nun zuerst in den Genuss der Spendengelder. Kommandant Walter Leschinski, der aufgrund eines Einsatzes nicht persönlich anwesend sein konnte, bekommt die Gelder zur freien Verfügung. Allerdings ließ Oberbürgermeister Pöltl durchblicken, dass die Spende sehr gut für die Jugendcamps der Feuerwehr genutzt werden könnten – oder vielleicht auch zur Verlängerung der Schläuche der Jugendfeuerwehr, ergänzte Robert Nürnberger.

In den kommenden drei Monaten, also bis zum Dezember, können die Gäste des Brauhauses nun für das Jugendrotkreuz aus Plankstadt Spenden „ertrinken“. „Das Rote Kreuz unterstützt uns seit Jahren beim Weldefest in der Brauerei, da möchten wir etwas über den sozialen Hahn zurückgeben“, sagt Weldechef Max Spielmann. zg

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