Schwetzingen

Stellenanzeigen der Verwaltung tragen schon den Zusatz „i“

In Schwetzingen gibt es keinen offiziellen Beauftragten beziehungsweise Ansprechpartner für „LSBTTIQ“,

„Generell verstehen wir uns als Stadt aller Menschen gleich welcher Herkunft, welchen Glaubens oder welcher sexuellen Identität. Insofern stehen wir dem Thema sehr offen gegenüber. Dennoch sehen wir aktuell keine Notwenigkeit für einen gesonderten Beauftragten wie in Mannheim. Da sind Großstädte naturgemäß immer anders gefordert und alleine daher schon Vorreiter für die kleineren Städte“, so eine Sprecherin aus dem Rathaus auf Anfrage.

Klar sei, dass niemand aufgrund seiner sexuellen Identität im Alltag diskriminiert werden darf. Dies gelte auch für die Stadt Schwetzingen als Arbeitgeber. „Als Arbeitgeber hat die Stadtverwaltung das Thema insofern bereits aufgegriffen, dass seit einiger Zeit die Stellenanzeigen schon mit dem Zusatz ,m/w/i‘, wobei ,i‘ für ,Inter‘ steht, formuliert sind“, heißt es weiter. Mit „Inter“ ist „Intersexualität“ (Transgender) gemeint, das dritte Geschlecht, dass vom Bundesverfassungsgericht zugelassen ist.

Kann sich die Stadt vorstellen, die Regenbogenflagge als Symbol der grundlegenden Offenheit zu hissen? „In Bezug auf die Beflaggung halten wir uns generell neutral, egal um welches Thema es sich handelt.“ kaba

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