Schwetzingen

Hospizgemeinschaft

Sterbebegleitung für Muslime ist gefragt

Archivartikel

Sterbebegleitung der Muslime in Deutschland – wie geht das? Zu diesem Thema hat Claudia Dieter, Koordinatorin der Hospizgemeinschaft Region Schwetzingen, ihre ehrenamtlichen Hospizbegleiter zu einer „Samstagsfortbildung“ ins Hebelhaus in Schwetzingen eingeladen. Sie konnte hierzu – durch Vermittlung von Tatjana Hartmann-Odemer – Ümmügülsüm Koc für einen Vortrag gewinnen, heißt es in einer Pressemitteilung der Hospizgemeinschaft.

Koc ist eine junge Deutsch-Türkin und muslimische Sterbebegleiterin. Sie sagt: „Immer mehr Muslime entscheiden sich, in Deutschland zu sterben. Das hat natürlich auch Folgen bei benötigten Hilfen in der Versorgung und Begleitung beim Sterben.“ Sie konnte den Ehrenamtlichen durch ihre nette Art die noch fremden muslimischen Gebräuche in der Sterbebegleitung authentisch aus eigener Erfahrung nahebringen. Schwerpunkte ihrer Ausführungen waren die Bedeutung des würdevollen Umgangs mit Sterbenden im Bereich der Körperpflege und Hygiene sowie rituellen Waschungen und Gebete (Glaubensbekenntnis). zg

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