Schwetzingen

St. Josef Geistlicher Rat Udo Mayer gestaltet den Gottesdienst und liest aus dem Evangelium / Segnung der Adventskränze- und gestecke

„Stille und Einkehr sollten keinesfalls fehlen“

Die Segnung der Adventskränze und -gestecke der Gemeindemitglieder in einem Gottesdienst in der Kirche St. Josef im Hirschacker gehört bereits seit Jahren zu einer sehr beliebten vorweihnachtlichen Aktivität der hiesigen Katholischen Seelsorgeeinheit. Regelmäßig ist die Stubenmusik der „Churpfälzer Saitensprünge“ Teil dieser Liturgie in St. Josef. Auch dieses Mal untermalten sie den Gottesdienst am Abend vor dem ersten Advent großartig und hinterließen einen Eindruck ihres musikalischen Könnens. Hochklassig ebenfalls die Begleitung der geistlichen Lieder durch Organist Dr. David Herbold.

Der Gottesdienst selbst war sehr gut besucht und nur wenige Plätze blieben frei. Viele der Besucher hatten ihre Adventskränze und -gestecke zur Segnung mit in die Kirche gebracht und vor dem Altar niedergelegt. Die Segnung selbst liegt vielen Gläubigen sehr am Herzen, weil sie dadurch die Adventszeit als Vorbereitung auf das heilige Fest in ihrer häuslichen Umgebung intensiver erleben können.

Erinnerung an Wiederkunft Jesu

Geistlicher Rat Udo Mayer gestaltete den Gottesdienst sehr festlich und gefühlvoll. Er gab zu bedenken, dass es an den Menschen selbst liegt, was sie aus der Adventszeit machen. Stille und innere Einkehr sollten keinesfalls fehlen in dieser ohnehin hektischen Zeit, wo vielerorts nur Unruhe oder der Trubel der Weihnachtsmärkte herrscht. Die Kerzen des Adventskranzes sollten viel mehr an die Wiederkunft Jesu erinnern und ihr flammendes Licht den christlichen Glauben vergegenwärtigen. „Die Adventszeit möchte uns für die Wegweisung Jesu ermutigen“, ergänzte Udo Mayer. Er las aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas und der Geschichte „Die Leuchtflamme“ von Selma Lagerlöff.

Der erste Brief des Apostel Paulus an die Thessalonicher war der Inhalt der Lesung von Mesnerin und Lektorin Gabi Mayer. Gemeinsam gesungene Lieder wie „Heilig ist Gott“, „Heiland reiß die Himmel auf“, „Tau aus Himmelshöhen“ oder „Wir singen euch den heiligen Advent“ kamen eindrucksvoll zur Geltung. Das Ende des Gottesdienstes war geprägt von weiteren perfekt präsentierten, heimelig und alpenländisch dargebotenen Stubenmusiktiteln der „Churpfälzer Saitensprünge“. Für die „Weihnachtspolka“, den „Traubenwalzer“, die „Harfenserenade“ oder die Schwarzwälder Polka „Trotz nicht so“ bekamen sie sogar lang anhaltenden Applaus. rie

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