Schwetzingen

SPD Neza Yildirim wirft CDU „ideologische Verbohrtheit“ vor

Streit um Betreuung

„Verwirrung im Bildungswesen zu stiften, war immer schon das Bestreben der CDU im Ländle, um Chancengleichheit zu verhindern“, erklärt die SPD-Kandidatin zur Bundestagswahl, Neza Yildirim, in einer Pressemitteilung. Gerade Kultusministerin Susanne Eisenmann würde die Begriffe „Betreuung“ und „Unterricht“ nach Belieben durcheinanderwirbeln – wie jetzt geschehen bei einem Wahlkampftermin in Brühl, kritisiert die Schwetzingerin.

Eltern würden durch solche ideologisch geführten Diskussionen verunsichert, so die SPD-Kandidatin. Denn eine kommunale Betreuungseinrichtung (Hort) sei zur Betreuung von Schülern nach Schulschluss da und werde entsprechend nicht über das Bundesprogramm zum Ausbau von Ganztagsschulen gefördert. Kommunen, die neben einer Halbtagsschule eine Betreuung anbieten wollen, müssten die Räumlichkeiten selbst vorhalten.

In einer Halbtagsschule ende das Bildungsangebot am Mittag. Um sich Ganztagsschule nennen zu dürfen, müsse an mindestens drei Tagen in der Woche mindestens sieben Zeitstunden geöffnet sein und ein Mittagessen angeboten werden. Die Ganztagsangebote müssten unter Verantwortung der Schulleitung organisiert werden. „Im Gegensatz dazu bestimmt in einem Hort der Bürgermeister oder die Verwaltung“, so Neza Yildirim. Dass die CDU in Baden-Württemberg das ignoriere, zeige die ganze ideologische Verbohrtheit, beendet sie ihre Mitteilung. zg

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