Schwetzingen

CDU Innenminister unterstützt Landtagskandidat Andreas Sturm / Eintrag ins Goldene Buch der Stadt

Strobl will Feuerwehr und Polizei stärken

„Schwetzingen ist nicht das Paradies – freilich ganz knapp daneben.“ Diesen Satz schrieb der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Donnerstagabend ins Goldene Buch der Stadt. Der stellvertretende Ministerpräsident war auf Einladung des CDU-Landtagskandidaten Andreas Sturm zu einem digitalen Blaulichttreffen im Palais Hirsch.

Strobl informierte dabei die Vertreter von Polizei, Feuerwehr, DRK und DLRG über die aktuellen Maßnahmen der Landesregierung und stellte sich den Fragen der Organisationen. Der CDU-Landesvorsitzende hatte unlängst eine Gesetzesvorlage zur Stärkung der Rechte der ehrenamtlichen Helfer im Bevölkerungsschutz eingebracht. In dem Vorschlag geht es um Verbesserungen für die Rettungsdienste, etwa zur Freistellung am Arbeitsplatz, zu Verdienstausfällen sowie um die Beteiligung des Landes bei Ausbildung und Ausstattung.

Lob für Zusammenarbeit

Oberbürgermeister Dr. René Pöltl begrüßte den Gast aus Stuttgart. Schwetzingen sei bis dato einigermaßen gut durch die Corona-Pandemie gekommen, „auch wenn wir jetzt einige Sorgen haben“. Er dankte Strobl dafür, dass er mit der Feuerwehr in die digitale Kommunikation getreten sei. Der 60-jährige CDU-Politiker war der Einladung von Andreas Sturm gerne gefolgt. Er habe gehört, dass die Polizeibehörde und der Gemeindevollzugsdienst in Schwetzingen exzellent zusammenarbeiteten, lobte Strobl. Es sei ihm ein besonderes Anliegen, die Ausrüstung für Polizei und Feuerwehr weiter aufzustocken: „Wir arbeiten jeden Tag daran, dass es noch besser wird. Schließlich halten Sie zu jeder Zeit den Kopf für uns hin.“

Dass Schwetzingen ein überaus schönes Domizil sei, habe schon Kurfürst Carl Theodor gewusst, der seine Residenz nur recht ungern nach München verlegt habe, schrieb der Innenminister auf die Seite hinter dem Eintrag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Und auch Mozart habe sich hier wohl recht wohlgefühlt. Deshalb sei es eine Ehre für ihn, sich in das Goldene Buch eintragen zu dürfen, meinte Strobl. Er habe hier auch nur nette Menschen kennengelernt: „Alles Gute, Glück auf und Gottes Segen für Schwetzingen und seine Bürgerschaft.“ Abschließend überreichte Pöltl ihm zur Erinnerung den Bildband „Schwetzingen by Horst Hamann“. vw

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