Schwetzingen

Spende Gruppe „Schwetzingen hilft“ unterstützt Benefizaktion „Kindertraumbaum“ mit 2680 Euro

T-Shirt-Erlös wird für Geschenke genutzt

Archivartikel

Eine Puppe, ein Spielzeugauto oder auch ein Kuscheltier: Die Weihnachtswünsche sind genauso vielfältig wie die Kinder selbst. Die Anwälte Antonia und Tibor Wettstein wollen trotz der Pandemie in diesem Jahr die Benefizaktion „Kindertraumbaum“ nicht ausfallen lassen.

Aber es wird eine große Herausforderung: Deshalb hat unter anderem Saskia Schnetz von „Schwetzingen hilft“ gesammelt. Im Frühjahr hat sie diese gemeinnützige Gruppe gegründet, um Bürgern, die die Corona-Krise stark trifft, zu unterstützen. „Immer wieder haben wir zu Spenden aufgerufen oder auch T-Shirts verkauft. Der Erlös geht jetzt unter anderem an den ,Kindertraumbaum‘, weil wir auch etwas für unseren Nachwuchs tun wollen“, erklärt Schnetz. 2680 Euro landen deshalb im Topf von Ehepaar Wettstein für bedürftige Kinder.

Da der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr ausfällt, hat es die Aktion besonders schwer. „Eigentlich hängen die Wünsche während der ersten zwei Tage des Weihnachtsmarktes an einem Tannenbaum auf dem Schlossplatz. Dann können die Menschen einfach kommen und sich einen aussuchen. Das ist nun leider so nicht möglich“, sagt sie. Der Weihnachtsbaum soll am Samstag, 28. November, trotzdem zwischen 15 und 20 Uhr vor dem Palais Hirsch auf dem Schlossplatz stehen. Wie genau der Ablauf ist, werde noch eruiert.

„Wir werden erstmal nur 50 Wünsche aufhängen, vielleicht erstellen wir eine Liste mit allen Wünschen, die sich Interessierte dann vor Ort ansehen können“, erklärt Antonia Wettstein und fügt hinzu: „Die Spende von ,Schwetzingen hilft‘ bedeutet uns gerade in dieser Zeit sehr viel, da sieht man, dass auf die Schwetzinger Verlass ist.“

Spontane Entscheidung

Als Unterstützer sind Diakonie, Caritasverband, Sparkasse und Stadtverwaltung wieder mit im Boot. Falls es übrige Geschenke geben sollte, hilft der Kinderförderfonds vom Kirchenbezirk südliche Kurpfalz aus. Und Stadtmarketing-Vorsitzende Elke Ackermann-Knieriem erklärt bei der Spendenübergabe dann sogar spontan: „Jedes Geschenk, was übrig ist, wird von uns übernommen.

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