Schwetzingen

Gemeinderat Zuschuss um 70 000 Euro angehoben

„Theater am Puls“ erhält mehr Geld

Archivartikel

Der Gemeinderat hat den städtischen Spielzuschuss für das „Theater am Puls“ deutlich erhöht. Demnach erhält die Kultureinrichtung zur Aufrechterhaltung des Betriebes und einer höheren Pauschalvergütung der Schauspieler ab dem Haushaltsjahr 2019 einen um 70 000 Euro angehobenen Zuschuss in Höhe von 85 000 Euro, ergänzt um die bisherigen 16 000 Euro als Förderung von Veranstaltungen des Theaters.

Die Verwaltung und der Gemeinderat würdigten damit das Theater als festen und unverzichtbaren Bestandteil der Kulturlandschaft in Schwetzingen. „Das ist eine tolle Einrichtung, wir sind froh, dass es das Theater gibt“, meinte Oberbürgermeister Dr. René Pöltl.

Weitere Hoffnung ruht auf Land

Auch Theaterintendant Joerg Steve Mohr freut sich über die Anerkennung in Form des höheren Spielzuschusses. „Über das Ergebnis sind wir sehr glücklich. Vor allem signalisiert uns der Beschluss, dass unsere Arbeit gewürdigt wird“, sagt er gegenüber dieser Zeitung. „Das Mehr an Geld wird hauptsächlich zur Verbesserung der Bezahlung der Künstler eingesetzt. Haben diese doch bisher zu sehr schlechten Bedingungen bei uns gespielt, so nähern wir uns jetzt einer gerechteren Bezahlung“, ergänzt er. Natürlich sei finanziell nach wie vor Luft nach oben. „Da wir ein professionelles Theater sind, das vom Land ebenfalls gefördert und anerkannt ist, hoffen wir jetzt, dass dieses nachzieht und die bisherigen 15 000 Euro an die 2:1-Regelung anpasst“, so Mohr.

Das „Theater am Puls“ im Bassermann-Haus leistet seit 2006 mit Unterstützung des eigens dafür gegründeten Freundeskreises einen wertvollen kulturellen Beitrag der Stadt und bietet ein ganzjähriges Programm für die ganze Familie. Derzeit sind „Faust“ und „Der Herr der Diebe“ die mit Abstand beliebtesten Stücke, die fast ständig ausverkauft sind. ali/kaba

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