Schwetzingen

Evangelische Kirche Ausstellung und Vortragsreihe beginnen

Theologe Karl Barth steht im Mittelpunkt

Archivartikel

Die Evangelischen Kirchengemeinden Schwetzingen und Oftersheim – in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule, der Evangelischen Erwachsenenbildung und dem Evangelischen Dekanat Südliche Kurpfalz – laden zu einer ganzen Veranstaltungsreihe um den großen Theologen Karl Barth ein.

Bereits am Freitag, 22. November, um 18 Uhr wird in der Stadtkirche die Eröffnung einer Wanderausstellung mit dem Titel „Karl Barth, Schweizer, Ausländer, Hetzer, Friedensstörer“ gefeiert. Bei einem Gottesdienst mit Rundgespräch kommen Pfarrer Steffen Groß, Dekan i. R. Werner Schellenberg, Doris Eckel-Weingärtner (EEB) und Dr. Peter Zocher, Leiter des Kerl Barth Archivs in Basel und Herausgeber der Karl-Barth-Gesamtausgabe zu Wort.

Diese Ausstellung gibt auf 16 Tafeln mit Bildern, erläuternden Texten und Zitaten einen Einblick in das herausfordernde Leben und das theologische, kirchliche und politische Handeln Karl Barths. Er ist geboren am 10. Mai 1886 in Basel und in seiner Heimatstadt am 10. Dezember 1968 auch gestorben. Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele wird am Dienstag, 26. November, um 19 Uhr in der Volkshochschule den Vortrag „Von Safenwil nach Schwetzingen“ halten und sich dabei Karl Barth – dem großen Theologen des 20. Jahrhunderts und seiner Bedeutung für die Gegenwart widmen.

In der Stadtkirche bietet dann am Donnerstag, 28. November, von 15 bis 16.30 Uhr ein Zeitzeuge einen Ausstellungsrundgang: Der frühere Dekan Werner Schellenberg wird mit eigenen Erlebnissen aus seiner Studienzeit bei Karl Barth in Basel in den Jahren 1956/57 die persönliche Seite erläutern.

Der Abschluss der Reihe wird am Dienstag, 3. Dezember, um 19 Uhr in der Volkshochschule ein Vortrag von Dr. Georg Pfleiderer sein. Der Professor für Dogmatik und Ethik an der Universität Basel (das war Karl Barths Lehrstuhl von 1935 bis 1962) spricht über die „Antiapokalyptische Apokalyptik“ und damit über die Deutung der Theologie Karl Barths.

Zur Wanderausstellung und zu den Vorträgen ist der Eintritt frei, um Spenden wird gebeten. zg

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