Schwetzingen

DJK-Bogensport Delegation der „Pfeilfrösche“ besucht befreundeten Verein im ungarischen Pápa / Kultur und Sport im Einklang / Gegenbesuch steht fest

Turnier auf dem „Hügel der Geschichte“

Archivartikel

Der mittlerweile traditionelle jährliche Besuch der „Schwetzinger Pfeilfrösche“ bei den Bogenschützen in der ungarischen Partnerstadt Pápa stand neben dem sportlichen Aspekt im Zeichen der Kultur und Geschichte, heißt es in einer Pressemitteilung der DJK-Abteilung.

Das Programm, das die ungarischen Gastgeber vorbereitet hatten, führte am ersten Tag in das rund 50 Kilometer entfernte Pannonhalma mit seiner Benediktinerabtei aus dem 10. Jahrhundert. Das Kloster, das auch heute noch von Benediktinermönchen bewohnt wird, wurde 1996 zum 1000-jährigen Bestehen in das Weltkulturerbe der Unesco aufgenommen. Bei der Besichtigung hinterließ insbesondere die klassizistische Bibliothek mit ihren unzähligen wertvollen Büchern großen Eindruck. Im Weinkeller der Winzerei, in der die Trauben von den klostereigenen Weinlagen verarbeitet werden, konnten sich die Schwetzinger Bogenschützen von der hohen Qualität der ungarischen Wein überzeugen.

Der zweite Tag war dann dem sportlichen Wettkampf gewidmet, wozu der ungarische Verein auch wieder Bogenschützen aus der slowakischen Partnerstadt Hurbanovo sowie von befreundeten Vereinen aus der Umgebung eingeladen hatte. Austragungsort war der „Hügel der Geschichte“ mit Aussichtsturm und Stationen zur frühen Geschichte Ungarns, was dem Turnier einen besonderen Reiz verlieh.

Vor der Abreise wurde noch vereinbart, dass die ungarischen Bogenschützen im August dieses Jahres zu einem Gegenbesuch nach Schwetzingen kommen werden, worauf sich die Kurpfälzer natürlich sehr freuen. zg

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