Schwetzingen

Corona-Verordnung Weitere Lockerungen ab 1. Juli

Vereinstreffen können wieder stattfinden

Oberbürgermeister Dr. René Pöltl verweist in einem Post auf Facebook auf die die Neufassung der Corona-Verordnung, die ab 1. Juli 2020 gilt. „Sie bringt aus meiner Sicht eine deutliche Verbesserung der Gesamtregelung mit sich. Nunmehr finden sich alle grundlegenden Regelungen in der eigentlichen Corona-Verordnung, viele der sogenannten Unterverordnungen werden ab 1. Juli 2020 aufgehoben und ersatzlos gestrichen“, so das Stadtoberhaupt.

Die Verordnungen betreffen vor allem die Bereiche Vergnügungsstätten, Kosmetik und medizinische Fußpflege, Beherbergungsbetriebe, Freizeitparks, Gaststätten, Bordgastronomie, Veranstaltungen, private Veranstaltungen, Indoor-Freizeitaktivitäten und Maskenpflicht in Praxen. In anderen Teilbereichen – vor allem im Bereich des Kultusministeriums – wird es aber weiterhin noch ergänzende Regelungen geben.

Grundlegend gilt weiter für alle Bereiche der Mindestabstand von 1,50 Metern – auch im öffentlichen Raum. Ausnahme: In Schulen, Kindergärten, der Kernzeit und vergleichbaren Betreuungseinrichtungen gilt die Vorgabe für den Mindestabstand nicht. Die nichtmedizinische Alltagsmaske muss wie bisher in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Friseur-, Massage-, Nagel-, Tattoo- und Piercingstudios und in Fußpflegeeinrichtungen, Einkaufszentren und Ladengeschäften sowie in Arztpraxen getragen werden. Die Mitarbeitenden in Freizeitparks, Vergnügungsstätten, Beherbergungsbetrieben und Gaststätten benötigen ebenfalls weiter eine Maske bei direktem Kundenkontakt.

Ab 1. Juli gilt einheitlich, dass Ansammlungen bis zu 20 Personen aus verschiedenen Haushalten allgemein erlaubt sind. Es findet keine Unterscheidung zwischen öffentlichem und privatem Raum mehr statt. Mehr als 20 Personen dürfen es sein, wenn es sich ausschließlich um engere Verwandte – in gerade Linie verwandt, Geschwister und deren Nachkommen, Angehörige des eigenen Haushalts, mit Ehegatten und Lebenspartnern – handelt. Die 20 Personen sind allgemeine Grenze für Ansammlungen, an denen auch nicht verwandte Personen teilnehmen. Beispiel: Sind 15 Verwandte bei einem Treffen dabei, können höchstens noch fünf fremde Personen hinzukommen.

Programm muss festgelegt sein

Bei privaten Veranstaltungen mit bis zu 100 Teilnehmenden muss ab 1. Juli kein Hygienekonzept mehr erstellt werden. Dies gilt etwa für Hochzeitsfeiern, Taufen und Familienfeiern. Die in der Corona-Verordnung vorgesehen Hygienemaßnahmen sind aber einzuhalten, ebenso sind die Namen und Daten der teilnehmenden Personen festzuhalten.

Auch können Veranstaltungen mit bis zu 250 Teilnehmenden durchgeführt werden, wenn diesen für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegtem Programm folgt. Dies sind etwa Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen. Ansonsten sind bis zum 31. Juli Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern und bis zum 31. Oktober mit mehr als 500 Teilnehmern untersagt. Ab 1. August sind wieder Veranstaltungen mit bis zu 500 Menschen zugelassen, wenn alle anderen Bedingungen – also Abstandsregeln und Hygienevorgaben – eingehalten werden können. zg

Info: Die neue Verordnung gibt es hier: www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/corona-verordnung-ab-1-juli-2020/

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