Schwetzingen

Polizei testet Jugendliche bekommen in zwölf Fällen Alkohol

Verkäufern drohen Bußgelder

Diese Bilanz ist bedenklich: In zwölf von 20 Fällen wurden hochprozentige Alkoholika und Tabakwaren an Minderjährige verkauft. Dies ergab ein Test der Beamten des Polizeireviers Schwetzingen. Sie überprüften mit Unterstützung zweier jugendlicher Auszubildenden des Rathauses die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes im Stadtgebiet, heißt es in einer Pressemitteilung.

Neben der Überprüfung sollten die verantwortlichen Käufer und Betreiber von Verkaufsstätten insbesondere auf die bevorstehende Faschingszeit sensibilisiert werden.

Die Jugendlichen sollten gezielt hochprozentige Alkoholika und Tabakwaren kaufen. Und das gelang ihnen in zwölf von 20 Fällen.

Gegen die betroffenen Verkäufer wurden Ermittlungen eingeleitet. Diese haben mit empfindlichen Bußgeldern zu rechnen. So liegt der Regelsatz für betroffene Angestellte bei 300 Euro, für die Inhaber, sollten diese selbst verkauft haben, sogar bei 2 000 Euro. Um betroffene Verkaufsstellen für die Einhaltung des Jugendschutzes zu sensibilisieren, wurden diese gezielt über die geltenden Bestimmungen aufgeklärt.

Laut Jugendschutzgesetz dürfen Tabakwaren von Minderjährigen weder erworben, noch konsumiert werden. Gleiches gilt für Spirituosen und deren Mischgetränke. Der Erwerb und Konsum von Bier und Wein ist ab einem Alter von 16 Jahren legal. pol/sz

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