Schwetzingen

Kunst Professor Josef Walch stellt bei der artfair Mannheim aus / Im Video erklärt er seine farbintensiven Werke

Virtuelle Messe als neue Erfahrung

Archivartikel

Mit zwei Vernissage-Tagen begann die erste virtuelle Kunstmesse der Metropolregion Rhein-Neckar, die artfair Mannheim (wir berichteten am 6. Juli) Diese Internet-Kunstmesse wurde von der Mannheimer Prince House GmbH initiiert und kann noch bis zum Ende des Monats im Internet besucht werden, 24 Stunden am Tag. 50 Aussteller nehmen daran teil, 70 Künstler und Galeristen zeigen über 800 Werke. Zu den ausstellenden Künstlern gehört auch der Schwetzinger Professor Josef Walch.

Das Projekt artfair ist auch für ihn eine neue Erfahrung. Über einen Eingangsbereich gelangt man zu den vier Ausstellungshallen oder ins Auditorium, einem Loungebereich, wo Vorträge und Filme das Geschehen der beiden ersten Tage bestimmten, darunter zwei herausragende Einführungsvorträge von den Kunsthistorikern Professor Dr. Wolfgang Ullrich („Die zwei Orte der Kunst. Original und Reproduktion“) und Prof.essor Dr. Henry Keazor („Ico(ro)nogrphy. Kunst in Zeiten der Krise“).

Mit Redner chatten

Mit beiden Rednern konnte man im Anschluss an die Vorträge chatten. All das, was an den Vernissagen-Tagen lief, kann im weiteren Verlauf der Messe abgerufen werden. An den Ständen der Galerien und Künstler trifft man zunächst auf den Künstler oder Galeristen als virtuellem Avatar (Grafikfigur). Hier kann man weitere Informationen abrufen, so am Stand von Josef Walch einen kurzen Videofilm, in dem der Künstler seine farbintensive PaperArt erläutert, einen Text zur Arbeit, biografische Daten und eine Übersicht über die ausgestellten Arbeiten.

Hier können die Besucher der Messe über einen Chat mit dem Künstler in Kontakt treten. Insgesamt 20 Arbeiten zeigt Walch an den Ausstellungswänden. „Das ist für eine Messe viel, die Qualität der medialen Reproduktion ist sehr gut, da man jedes Bild einzelnen im Großformat auf den Bildschirm ziehen kann.“

Auch über Mail in Kontakt

Walch zieht insgesamt ein positives Fazit der bisherigen Messetage und hofft, dass es noch viele Chat-Begegnungen und Diskussionen mit Besuchern der Ausstellung geben wird. Auch über Mails können die Besucher mit dem Künstler in Kontakt treten. zg

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