Schwetzingen

Schimper-Schule Kripo ermittelt wegen Brandstiftung

Vom Täter fehlt jede Spur

Das war ein Schock in der letzten Unterrichtswoche vor den Weihnachtsferien. Im Raum 2 des Schulcontainers, der während der Bauarbeiten für die neue Karl-Friedrich-Schimper-Gemeinschaftsschule den Unterricht für die Klassen 8, 9 und 10 beherbergt, war am frühen Morgen so um 6 Uhr am 18. Dezember ein Feuer ausgebrochen. Im Computerkabinett fanden die Wehrleute dann eine eingeschlagene Fensterscheibe und umgestoßene Bildschirme vor. Vermutlich vorsätzlich angebrannt hatten der oder die Täter ein Bücherregal in der Ecke des Raumes. Glücklicherweise hatte das lediglich Rauch verursacht, war aber eigentlich von selbst wieder ausgegangen. Wer weiß, was sonst passiert wäre. Gut auch, dass sich zu dieser Zeit keine Personen, weder Schüler noch Lehrer, in den Klassencontainern befanden, weil es dazu noch zu früh war.

Eine Lehrerin, die zur Unterrichtsvorbereitung früh da war, hatte den Brand gerochen sowie Rauch gesehen und alarmierte Hausmeister und die Feuerwehr. Der Schaden hielt sich mit 5000 Euro in Grenzen. „Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die Container abgebrannt wären“, sagte Bürgermeister Matthias Steffan vor Ort.

Keinerlei Zeugenhinweise

Dass es Brandstiftung war, darüber besteht bei den Brandermittlern der Kriminalpolizei Heidelberg kein Zweifel. Und doch fehlt vom Täter oder den Tätern bisher jede Spur. Durch die frühe Uhrzeit und die auf der Rückseite des Containers eingeschlagene Scheibe waren keine Zeugen vor Ort, die Verdächtige gesehen haben könnten. Und da der Schulcontainer ja in einer Seitenstraße liegt, gibt es auch keinen Durchgangsverkehr. Es ist also ziemlich fraglich, ob die Täter ermittelt werden können, heißt es aus Ermittlerkreisen. „Die Kollegen bleiben aber weiterhin dran“, versichert Polizeisprecher Dieter Klumpp auf Anfrage unserer Zeitung.

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