Schwetzingen

Xylon-Museum Gudrun und Otto Mindhoff zeigen 60 Werke aus der Privatsammlung

Von Hannah Höch bis HAP Grieshaber

Wird es Frühjahr, dann öffnet Otto Mindhoff seine Privatsammlung und lässt in einer Ausstellung im Xylon-Museum Menschen an den Werken, die bislang nicht zu sehen waren, teilhaben. Ausgewählt hat die rund 60 Werke der aktuellen Schau Gudrun Mindhoff, die unter anderem Bilder von Hannah Höch und HAP Grieshaber präsentiert.

Höch ist als Collagekünstlerin, Grafikerin und Malerin des Dadaismus bekannt. Grieshaber war einer der Lehrer Mindhoffs wie auch der Maler, Grafiker und Bildhauer Horst Antes, dessen Kopffüßler markant für ihn sind. Auch Bilder von Antes finden sich in der Präsentation, die einen Schwerpunkt auf Grafik legt. Farbholzschnitte von Dieter Otto Berschinski sind zu sehen und Malereiarbeiten des ehemaligen Schwetzingers Wolfgang Beck. Von Wolfgang Pressers Hand gefertigt, der selbst Schüler von Mindhoff gewesen ist, ist eine Ätzradierung, die Raum für Interpretationen lässt. Eine besondere und abwechslungsreiche Mischung aus dem großen Fundus der Privatsammlung wird noch bis etwa Ende April im Xylon-Museum zu sehen sein.

Zudem gibt es parallel dazu im kleineren Raum Bilder des Erwachsenen-Malkurses. „Malerei und Druckgrafik sind hier bestimmend“, so Gudrun Mindhoff. Dem gegenstandslosen Ausdruck im Bild hat sich Ruth Tewes verschrieben, Ursula Maier aquarelliert, Ilse Spinner fertigt Radierungen an. Jürgen Doser steuert ausdrucksstarke Holzschnitte bei, womit Gudrun Mindhoff eine gute Mischung mit verschiedenen Akzenten der Kunst gelungen ist. In die Ausstellungsräume gelangt man durch den Eingang Kronenstraße 17 bei der Stadtbibliothek. zesa

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