Schwetzingen

Sozialverband Überraschung zur Frühlingsfeier / Fred Traub tritt von der Spitze zurück / Enormer Arbeitsaufwand nicht mit Beruf zu vereinen / Heinz Haas übernimmt

Vorsitzender legt Amt nach drei Wochen nieder

Archivartikel

Die Frühlingsfeier des VdK-Ortsverbandes im Bassermannhaus begann mit einer handfesten Überraschung, mit der niemand gerechnet hatte.

Schon kurz vor der Begrüßung hatte sich herumgesprochen, dass der erst in der Mitgliederversammlung vor drei Wochen neu gewählte Vorsitzende Fred Traub vor wenigen Tagen sein Amt schon wieder niedergelegt hatte. „Ich hatte den großen Zeitrahmen und enormen Arbeitsaufwand den diese ehrenamtliche Tätigkeit mit sich bringt vollkommen unterschätzt“, erklärte Traub im Gespräch mit unserer Zeitung. Er stehe noch in einem Beschäftigungsverhältnis und musste erkennen, dass beides „nebeneinander“ zeitlich nicht funktioniert.

„Kerweborschde“ unterhalten

In einer eilig anberaumten Sondersitzung des geschäftsführenden Vorstandes gelang es dann vor wenigen Tagen, Heinz Haas als kommissarischen Vorsitzenden zu gewinnen. In einer sehr angenehmen und umsichtigen Art moderierte Haas dann auch durch die gut besuchte Veranstaltung, zu der neben zahlreichen eigenen Mitgliedern auch etliche befreundete Ortsverbände aus der Region gekommen waren.

Oberbürgermeister-Stellvertreter und SPD-Stadtrat Hans-Peter Müller überbrachte die Grußworte seitens der Stadtspitze und lobte die segensreiche, schon jahrzehntelange Arbeit des VdK-Sozialverbandes, wenn es um die Betreuung und Unterstützung hilfesuchender Mitbürger in Fachfragen des Sozialrechts geht. Auch der VdK-Kreisverbandsvorsitzende Helmut Gaa aus Plankstadt überbrachte Grußworte und sicherte auch weiterhin seine Hilfe zu.

Alleinunterhalter Heinz Tippel gelang es mit einer gut ausgesuchten Auswahl bekannter „Wohlfühl- und Stimmungslieder gute Laune und „Schwung“ unter seine zahlreichen Zuhörer zu bekommen. So wurde immer wieder kräftig mitgeklatscht, gesungen und geschunkelt.

Den Höhepunkt beim „Stimmung machen“ lieferten nach der Kaffeepause allerdings die „Altlossemer Kerweborschde“ ab. Sie mischten mit ihren originell umgedichteten Liedern wie dem „Kurklinik-Tango“, „Eine neue Leber ist wie ein neues Leben“, oder der „Gießkannenzotte“ als die etwas andere Art der Partnervermittlung mächtig auf und erhielten viel Applaus für ihre Musikbeiträge.

Auch die Ehrung treuer Mitglieder stand auf dem Programm. In diesem Rahmen vergaß es Heinz Haas nicht, den langjährigen und jetzt nicht mehr im Amt befindlichen Vorstandsmitgliedern Siegbert Lehmann und Hans Holzinger mit anerkennenden Präsenten für ihre treuen Dienste zu danken. rie

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