Schwetzingen

Dekanat Rat will Empfehlungen für Nachfolgende erarbeiten

Wahlen im Blick

Archivartikel

Schwetzingen/Wiesloch.Im kommenden Jahr werden die Pfarrgemeinderäte neu gewählt – und damit auch die Personen aus den Kirchengemeinden, die die sieben Seelsor-geeinheiten im Dekanat auf der nächst höheren Kirchenebene vernetzen.

Fast fünf Jahre sind seit der letzten Wahl vergangen. Der amtierende Rat des katholischen Dekanats Wiesloch nimmt das zum Anlass, in seiner nächsten Sitzung an diesem Donnerstag, 21. November, auf die Arbeit seit 2015 zurückzuschauen. Die Delegierten lassen die Themen Revue passieren und erarbeiten Empfehlungen, die sie den Räten 2020 mit auf den Weg geben.

Kirchenentwicklung bis 2030

Die Themenpalette der letzten fünf Jahre ist bunt. So gehörte zum Beispiel die Flüchtlingsaufnahme und Integration zu den größten Herausforderungen. Der Dekanatsrat hat sich außerdem mehrfach mit der Präventionsarbeit beschäftigt, um die Kirche im Dekanat zu einem Ort zu machen, der von einer Kultur der Achtsamkeit und Grenzachtung geprägt ist. Der Dekanatsrat hat sich mit der Veränderung des Ehrenamts in Deutschland ebenso auseinandergesetzt wie mit Themen der Weltkirche. Er hat die verschiedenen Bereiche kirchlicher Arbeit wie Bildung, Caritas und Jugend vernetzt und immer wieder die Entwicklungen der Diözese auf die Situation im Dekanat heruntergebrochen: 2017 hat Erzbischof Stephan Burger die Diözesanen Leitlinien erlassen, die 2019 mit dem Dokument „Pastoral 2030“ strukturelle Veränderungen nach sich gezogen haben. Gerade diese Kirchenentwicklung 2030 wird auch den neuen Dekanatsrat nach den Wahlen 2020 intensiv beschäftigen. mch

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