Schwetzingen

Volkshochschule

Warum er in die Nazi-Szene ging

Archivartikel

„Niemand muss Nazi sein, egal was er oder sie erlebt hat. Es ist stets eine eigene Entscheidung.“ In seinem Buch „Mein Vaterland! Warum ich ein Neonazi war“ verdeutlicht Christian Weißgerber, wie Alltagsrassismus und bestimmte Männlichkeitsvorstellungen in seiner Jugend im ostdeutschen Arbeitermilieu seinen Weg in die Nazi-Szene ebneten. Davon erzählt er in einem Gespräch per Liveübertragung – in Kooperation mit der Stadt Schwetzingen und der Badischen Heimat – aus Berlin in der Volkshochschule Schwetzingen – oder auch online von zu Hause.

Rechtes Gedankengut war schon damals kein Randphänomen. Zuerst in der Schule, bei der Bundeswehr und an der Uni. Beklemmend beschreibt der 29-Jährige Episoden aus seiner Jugendzeit und verbindet sie mit politisch-psychologischen Analysen rechter Ideologien. Weißgerber klärt anhand seiner Erfahrungen zudem über Überschneidungen mit gegenwärtigen national-populistischen Strömungen auf. zg

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