Schwetzingen

Vincentius-Krankenhaus Bronze-Zertifikat der „Aktion Saubere Hände“ verliehen / Aktionstag muss leider ausfallen

Wenn die Hygienebedingungen ausgezeichnet sind

Archivartikel

Speyer.Bei der „Aktion Saubere Hände“ hat das Hygiene-Team des Sankt-Vincentius-Krankenhauses in Speyer „saubere Arbeit“ geleistet. Ihre Maßnahmen und Qualitätsstandards zur Verbesserung der Händedesinfektion wurden jetzt durch die Charité Berlin mit dem Bronze-Zertifikat ausgezeichnet.

Die „Aktion Saubere Hände“ ist eine nationale Kampagne zur Verbesserung der Händehygiene in deutschen Gesundheitseinrichtungen. Sie wurde unter anderem durch das Bundesministerium für Gesundheit und das Aktionsbündnis Patientensicherheit ins Leben gerufen. Basierend auf einer Kampagne der Weltgesundheitsorganisation hat sie zum Ziel, mit der Verbesserung der Hygiene die Patientensicherheit in den Kliniken zu erhöhen.

Für das Hygieneteam des Vincentius-Krankenhauses, bestehend aus den Hygienefachkräften Roger Munding (Leitung), Anneliese Nofz und Sarah Markl sowie der Ärztlichen Direktorin und Hygienebeauftragten Dr. Cornelia Leszinski ist das Thema Hygienemanagement schon seit vielen Jahren ein wichtiger Auftrag, um Patienten und Mitarbeiter zu schützen.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, berichtet Leszinski und ergänzt: „Wir verstehen sie als Anerkennung unserer Arbeit!“ Durch das vermehrte Auftreten multiresistenter Bakterien aber natürlich auch durch die Covid-19-Pandemie sei nun die enorme Wichtigkeit von Hygiene im Allgemeinen und Händehygiene im Besonderen in der Öffentlichkeit angekommen.

Das Hygieneteam schaut besonders genau da hin, wo Keime die Sicherheit von Patienten gefährden könnten. Fortlaufende Schulungen helfen den Mitarbeitern Standards Tag für Tag selbstverständlich in den Arbeitsalltag zu integrieren. Gleich zu Beginn der Pandemie wurden die internen Informationsveranstaltungen noch einmal intensiviert.

Verwaltungsdirektor Bernhard Fischer bedauert, dass der Speyerer Hygienetag 2020 in der Stadthalle ausfallen muss. „Wir unterstützen seit über zehn Jahren die Weiterbildung von Ärzten und medizinischem Fachpersonal in der Region, doch eine Veranstaltung mit 300 Personen ist zurzeit undenkbar.“ ab

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