Schwetzingen

Ehrung Inge Kolb geht in Rente / Nissen und Dreher 25 Jahre dabei

„Wertschätzung ist wichtig“

Seit der letzten Verabschiedungs- und Ehrungsrunde im Rathaus sind nur paar Wochen vergangen und nun steht Oberbürgermeister Dr. René Pöltl schon wieder im Ratssaal, um eine Mitarbeiterin in den Ruhestand zu verabschieden und zwei für je 25 Jahre zu ehren. Es drücke die Wertschätzung für die Leistung der Mitarbeiter aus, sagt er. Jeder hier sei Teil der „kurfürstlichen Erfolgsgeschichte“ und das solle anerkannt werden. Anerkannt wurden dieses Mal Inge Kolb, die in den Ruhestand tritt, und Michael Nissen sowie Thomas Dreher, die je ein Vierteljahrhundert im öffentlichen Dienst sind.

Inge Kolb, am Nachnamen unschwer als Plankstädterin zu identifizieren, begann ihre Laufbahn weit ab von der Stadtverwaltung. Auf einem Hof zu Hause, lernte sie Hauswirtschafterin und besuchte einen Bäuerinnenlehrgang in der Kreislandwirtschaftsschule in Ladenburg. Im eigenen Betrieb wurde Tabak, Spargel, Zuckerrüben und Getreide angebaut. Doch das Geschäft wurde schwieriger und so begann sie 2001 als Hauswirtschafterin im „Haus Edelberg“ in Eppelheim. 2013 kam sie nach Schwetzingen und tauschte das ältere Klientel gegen das der Südstadtschule, wo sie für die Auswahl kindgerechter Mittagessen und die Abwicklung zuständig war. Michael Nissen machte ab 1990 eine Ausbildung zum Schlosser und war bis 1994 als solcher in der freien Wirtschaft tätig. 1994 wechselte er in seinem Beruf ans Universitätsklinikum in den öffentlichen Dienst. 2001 kam er als Hausmeisterspringer nach Schwetzingen. Vier Jahre später wurde er ständiger Hausmeister der Südstadtschule. In seinen Verantwortungsbereich gehören auch das Jugendhaus, die Kolpinghalle mit Sportplatz, das Vereinshaus Bassermann, das Museum und der Waldorf-Kindergarten. Darüber hinaus ist er Schwerbehindertenvertreter der Stadt. Über Arbeitsmangel, so Pöltl, könne der Mann nicht klagen.

Engagierte Mitarbeiter

Thomas Dreher begann seinen Werdegang mit einer Ausbildung als Betriebsschlosser bei der BASF. Nach einigen Jahren in der familieneigenen Schlosserei, wurde er 1994 Bauhofmitarbeiter der Stadt und wechselte 2003 zum Klärwerk. Zwischendurch war er im Hauptamt tätig und Teil des Fahrdienstes für den damaligen OB Kappenstein. Im Klärwerk entwickelte sich Dreher zum Grundpfeiler für den reibungslosen Betrieb. Aktuell ist er Personalratsvorsitzender. Alle seien Beispiele für engagierte Mitarbeiter. „Wir sind ihnen zu Dank verpflichtet“, meinten auch Personalrat und die Amtsleiter. ske

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