Schwetzingen

Musik im Park 2020 Veranstalter Provinztour gibt ersten Act für Open-Air-Reihe bekannt / Deutscher Chartstürmer tritt am 30. Juli auf / Exklusiver Vorverkauf an diesem Donnerstag bei der SZ/HTZ

Wincent Weiss kommt in den Schlossgarten

Archivartikel

Dieser junge Mann hat in den vergangenen drei Jahren die deutsche Musikszene ordentlich aufgerüttelt und ist zum absoluten Liebling unter den Hitmachern mutiert: Wincent Weiss. Er haut einen Ohrwurm nach dem anderen raus und wird zurecht mit Preisen überhäuft – etwa mit dem „Echo“, einem „MTV Music Award“, einem „Radio Regenbogen Award“, gleich zweifach mit dem „Bayerischen Musiklöwen“ und jüngst als „Best Music Act“ mit dem Youtube Goldene Kamera Digital Award. Die Fans aus der Kurpfalz dürfen sich auf den smarten Sänger freuen, denn er kommt am Donnerstag, 30. Juli 2020, um 19.30 Uhr (unbestuhlt, 52,90 Euro mit VVK-Gebühr) in den Schlossgarten nach Schwetzingen.

Der Veranstalter von „Musik im Park“, die Konzertagentur Provinztour, kündigt Wincent Weiss über die Schwetzinger Zeitung als Medienpartner exklusiv als ersten Act für die Open-Air-Reihe an Und: Auch nur bei dieser Zeitung gibt es schon vor dem offiziellen Verkaufsstart Tickets. An diesem Donnerstag, 24. Oktober, ab 8 Uhr sind Karten im Kundenforum am Schlossplatz in Schwetzingen erhältlich – und zwar nur da! Tags drauf beginnt der offizielle Vorverkauf.

Steile Karriere mit zwei Alben

Mit zwei veröffentlichten Alben ist Wincent Weiss bereits im Kreis der Künstler angekommen, deren Repertoire in der vergangenen Staffel des TV-Musik-Dauerbrenners „Sing meinen Song“ untereinander „getauscht“ wurde. Für sein Debutalbum „Irgendwas gegen die Stille“ erhielt er eine Platin-Auszeichnung (über 200 000 verkaufte Exemplare), die in diesem Frühjahr erschienene zweite Platte „Irgendwie anders“ knüpft nahtlos an den Erfolg an. Es ist erneut gespickt mit Hits und Songs, die von Herzen kommen und seinen Fans aus den Herzen sprechen dürften. Wincent Weiss präsentierte sich dabei nahbar und unprätentiös, erzählt nachvollziehbar und einnehmend seine Geschichten. Und trotzdem ist heute natürlich alles „Irgendwie anders“ als noch vor drei Jahren. Als im September 2016 der Song „Musik Sein“ die Karriere eines sogenannten Nachwuchskünstlers in Gang setzte, die danach nur noch eine Richtung einschlug: steil bergauf. Dieser Erfolg hat einen Preis, wie auch Wincent Weiss erkennen musste. „Ich habe in den letzten zwei Jahren auch schon darüber nachgedacht, einfach hinzuwerfen und die Karriere an den Nagel zu hängen. Mir schien der Preis, den ich dafür bezahlen musste, manchmal zu hoch. Eine Liebe, die in die Brüche gegangen ist, meine Familie, die ich kaum noch gesehen habe. Beziehungen, die mir wichtig waren, kaum noch pflegen zu können. Da fragt man sich manchmal, ob es das alles wert ist“, so Wincent Weiss resümierend. Die emotionale Ambivalenz hat er – zum Glück für seine Fans – in den Songs seines neuen Albums verarbeitet.

Aufregend, abenteuerlich und lehrreich waren die vergangenen Jahre. Auch darin, die eigenen „Mittelpunkte“ zu definieren. Die Familie, Ruhe und Rückzugsorte in Norddeutschland. Wincent Weiss hat sich in den vergangenen Jahren emanzipiert, ist reifer geworden, reflektierter. Ohne dabei aber seine Unbekümmertheit, seinen Witz und seine Energie zu verlieren. Auf der Stelle treten, ist nicht sein Ding. Vielleicht geschuldet seiner Passion für Skate- und Snowboard, schnelle Autos und Motorräder. Und Veränderung gehörte immer schon zu seinem Leben. Nicht nur zwölf Umzüge allein bis zum Abi stehen dafür. Zwischenstationen und die kontinuierliche Arbeit an der Karriere in München und Berlin. Etwas wagen ist sein Credo – was man auch musikalisch den Songs des neuen Albums anhört. Modern klingt es und klar. Spannend, sich jetzt schon auszumalen, wie sich das live auf der Bühne anhören wird – eben am Donnerstag, 30. Juli 2020, in Schwetzingen, wo Wincent Weiss mit Benni Freibott (Gitarre), Manuel Weber (Keyboard), Manfred Sauer (Bass) und Florian Kettler (Schlagzeug) Station machen wird. kaba/zg

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