Schwetzingen

Kurpfalzbräu Spezial Traditionelle Bierspezialität wieder aufgelegt – mit feiner und süßer Milde

Wohlschmeckend und würzig

Archivartikel

Das gab’s schon einmal, das kommt jetzt wieder. Mit dem hellen „Spezial“ aus Plankstadt erweitert Kurpfalzbräu jetzt das Sortiment um ein würziges, mild gehopftes Lagerbier. Das Traditionsbier dominierte bis in die 1950er Jahre hinein die untergärigen Lagerbiere die Bierkeller, Speisekammern und Gasthaustheken in der Kurpfalz – bis das Pilsbier die Welt eroberte. Ab sofort ist das neue Bier aus dem Kurpfalzbräu-Sortiment in der klassischen Halbliter-Euroflasche im gut sortierten Getränkehandel erhältlich.

Das wohlschmeckend würzige Lagerbier haben die Brauer mit Hopfen aus der Hallertau eingebraut. Der „Hallertauer Tradition“ verleiht dem Bier eine sehr feine, fast süße Milde, schließlich gehört er zu den sogenannten hochfeinen Aromahopfensorten. Der kräftigere „Hallertauer Select“ sorgt für die würzigen Noten im Bier. Gepaart mit Gerstenmalz und einem speziellen Karamellmalz sei ein wohlschmeckendes und würziges Bier entstanden, erläutert Kurpfalzbräu-Chef Max Spielmann. Nachdem das Bier seine mehrwöchige Reifezeit und die gestrenge Prüfung der Brauer hinter sich hat, wurde nun die Erlaubnis zur Abfüllung gegeben.

Traditionell gut

„Das neue „Spezial“ ist ein traditionelles und vollmundiges Bier, wie es früher überall in der Kurpfalz gebraut wurde“, erklärt der gelernte Braumeister und Biersommelier Spielmann. Ein Kurpfalz Spezial habe es aus dem Schwetzinger Sudhaus übrigens früher schon gegeben, so Spielmann weiter.

Als sein Urgroßvater, der Braumeister Hans Hirsch, kurz vor 1920 in die Kurpfalz gekommen sei, habe er während seiner Walz eine bis heute wertvolle Sammlung Bierrezepte zusammengestellt. In der damals schon fruchtbaren und weltoffenen Kurpfalz lernte er unter anderem den damals in der Region üblichen Bierstil „Spezial“ kennen – und schätzen. Denn er machte es sich zur Aufgabe, das „Spezial“ zu perfektionieren.

So wurde es auch direkt nach dem Zweiten Weltkrieg ab 1948 wieder gebraut und in Flaschen abgefüllt. Belegt wird das beispielsweise durch alte Etiketten, die im Archiv der Brauerei zu finden sind und den heutigen Kurpfalzbräu-Bieren als Vorlage dienen.

Die damalige „Kurpfalz“-Range umfasste neben Hellem und anderen klassischen Sorten zusätzlich auch ein Spezial. zg

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