Schwetzingen

Wonnemonat Mai

Archivartikel

Gert Häusler über besondere vier Wochen im Jahr

Der Mai ist gekommen. Nicht nur das Lied deutet schon an, dass jetzt einer der prominenten Monate im Jahresreigen begonnen hat. Er beginnt für viele mit dem „Tanz in den Mai“ und ist aber auch als „1. Mai“ sowohl ein historischer Tag der Arbeiterbewegung als auch – leider in vielen Städten – ein Signal für gewaltsame Ausschreitungen von Chaoten. Trotzdem bleibt der „Wonnemonat“ größtenteils Sieger, weil er für die meisten Menschen Hoffnung verströmt.

Nach den oft unwirtlichen Monaten Januar und Februar und dem launischen April, blüht die Natur auf und diese Hauptblütezeit hat dem Monat deshalb in alter Überlieferung auch die Bezeichnung „Blumenmond“ eingebracht. Überhaupt sind die Mai-Paarungen überwiegend positiv: Vom Maibaum und dem Maibock, den Maiglöckchen, Maikäfern und der Maibowle bis zum Maimarkt ist fast für jeden etwas Positives dabei. Wenn dann noch die Autos den Reifenwechsel und die Fahrräder die Frühjahrsinspektion hinter sich haben, die Außenbestuhlung vor Restaurants und Cafés wieder aufgebaut ist, kann das Jahr durchstarten. Falls der Mai bei allen guten Voraussetzungen aber doch nicht alles richten konnte: Geben wir den anderen Monaten noch eine Chance.

Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional