Schwetzingen

Jusos Bezahlbarer Wohnraum ist Kernthema der Kandidatin

Yildirim wird unterstützt

Archivartikel

Region.Die Jungsozialisten aus Schwetzingen, Brühl, Ketsch, Oftersheim, Plankstadt und Eppelheim (kurz: SBKOPE) begrüßen Nezaket Yildirims Bewerbung als Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen, heißt es in einer Pressemitteilung. Das beschloss der Vorstand der erst neu gegründeten Juso-Arbeitsgemeinschaft jüngst durch ein E-Mail-Umlaufverfahren. Der Beschlussantrag wurde einstimmig angenommen.

Der Co-Vorsitzende der Jungpolitiker aus Eppelheim, Egzon Feijza, beteuert, dass Yildirim die SPD sicher stark und mutig nach außen vertreten könne. „Neza kämpft schon seit Jahren mit all ihrer Kraft für bezahlbaren Wohnraum für alle. Damit trifft sie den Nerv der Zeit.“ Außerdem wäre ihr Fachwissen im Bereich Wohnungspolitik, dass sie sich auch bei ihrer Arbeit in der Immobilienbranche angehäuft hat, ein Schatz für alle Bürger in der Region.

Zuletzt mit „super Ergebnis“

Feijzas Partnerin im Vorsitz, Laura Fallert, betonte als weiteren Grund die Gleichberechtigung. „Es ist ein Skandal, wenn im Bundestag nur 30 Prozent Frauen sitzen. In einer Demokratie sollten alle Gruppen fair repräsentiert werden.“ Über Gleichberechtigung würde aber nicht erst an der Wahlurne der Bundestagswahl entschieden, sondern schon in den Parteien, stellte die junge Frau aus Schwetzingen klar. Laut der Homepage des Deutschen Bundestags ist der Frauenanteil im Parlament seit der zurückliegenden Wahl von 37,3 auf 31,2 Prozent gefallen.

Ein weiterer Grund, warum die Jusos Yildirims parteiinterne Bewerbung positiv aufnahmen, ist ihr Erfolg in der letzten Bundestagswahl. Der Ketscher SPD-Gemeinderat und Jungsozialist Moses Ruppert, dessen Vater aus Ruanda eingewandert ist, hebt hervor: „Jeder vierte Bürger hat dabei für Neza gestimmt. Das war ein Erfolg. Denn als deutsche Frau mit Migrationshintergrund hat man es bei Wahlen nicht unbedingt einfach.“ Dieses „super Ergebnis“ für den schweren Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen könne Neza im kommenden Jahr sicher ausbauen, erklärt Ruppert optimistisch. zg

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