Schwetzingen

Arbeitsmarkt Förderung der Inklusion / Menschen mit Behinderung bieten Unternehmen Fachkräftepotenzial

Zahl der Arbeitslosen bleibt konstant

Region.Im Bezirk der Arbeitsagentur Heidelberg ist die Arbeitslosigkeit von Oktober auf November geringfügig um acht auf 2211 Personen gestiegen. Das waren 70 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr.

Im Geschäftsstellenbezirk Schwetzingen sind 1228 Männer und 983 Frauen arbeitslos gemeldet. Davon fallen 681 Personen neu oder erneut in die Statistik – das sind 41 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 677 Personen ihre Arbeitslosigkeit. Das zeichnet die aktuelle Statistik der Agentur für Arbeit Heidelberg aus.

Weniger offene Stellen

Die Zahl der Menschen, die sich seit Jahresbeginn arbeitslos gemeldet haben, liegt im November bei 7568, das entspricht einem Minus von 75 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Demgegenüber stehen 7577 Abmeldungen von Arbeitslosen – im Oktober dieses Jahres lag diese Zahl bei 6900. Wie es in der Pressemitteilung heißt, ist der Bestand an Arbeitsstellen in Schwetzingen im November geringfügig auf 718 (-2) gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 56 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im November 149 neue Arbeitsstellen, das sind zehn mehr als vor einem Jahr.

„Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember wollen wir in diesem Monat auf die Situation von Menschen mit Behinderung am Arbeitsmarkt aufmerksam machen“, sagt Klaus Pawlowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Heidelberg. Ungefähr zehn Prozent der Arbeitslosen im Agenturbezirk sind gehandicapte Frauen und Männer, heißt es in der Mitteilung. Das sind 1461 Arbeitslose.

Arbeitgeber mit durchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen sind verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. „Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels darf man die Augen nicht vor dem Fachkräftepotenzial verschließen, das Menschen mit Behinderung Unternehmen bieten“, sagt Pawlowski und will diese ermutigen, Inklusion zu ermöglichen. vas/zg

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