Schwetzingen

Zahl der von Obdachlosigkeit Betroffenen ist gestiegen

Archivartikel

Die Stadt Schwetzingen ist Eigentümer von drei städtischen Obdachlosenunterkünften. Die Zahl der von Obdachlosigkeit betroffenen Menschen ist in den letzten Jahren gestiegen; gesetzliche Zuweisungen des Landes bezüglich der Aufnahme von Flüchtlingen innerhalb der Anschlussunterbringung sind hinzugekommen, deshalb wurden in den letzten beiden Jahren vier weitere Unterkünfte angemietet.

Sowohl die Unterbringung von Obdachlosen als auch die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen erfolgt bei der Stadt Schwetzingen nach der gleichen Satzung. Daher werden sämtliche Gebäude mit Ausnahme des ehemaligen Hotels Atlanta sowohl zur Obdachlosen- als auch zur Anschlussunterbringung genutzt. Derzeit leben 70 Personen zur Vermeidung einer unfreiwilligen Obdachlosigkeit in den Unterkünften. Hinzu kommen 146 Personen innerhalb der Anschlussunterbringung von Flüchtlingen. Hier sind jedoch 111 Personen im ehemaligen Hotel Atlanta untergebracht.

Bei den von Obdachlosigkeit Betroffenen ist in den letzten Jahren ein Wandel zu verzeichnen: Gerichtlich angeordnete Zwangsräumungen, oftmals aufgrund von Mietrückständen, haben insbesondere bei alleinerziehenden Müttern und Familien spürbar zugenommen (siehe Haupttext). Die Obdachlosenunterkünfte sind in einzelne Wohnbereiche unterteilt. Alleinstehende Männer und Frauen leben in getrennten Bereichen, sowohl in Einzel- als auch in Mehrbettzimmern. Küche und Bad sind in jedem Wohnbereich vorhanden und werden von den im jeweiligen Bereich lebenden Personen gemeinsam genutzt.

Familien werden eigene Wohnbereiche in verschiedenen Größen zur Verfügung gestellt. zesa

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