Schwetzingen

SV 98 Neuwahlen vertagt / Abstiege taten weh

Zimmermann:Haben aus Fehlern gelernt

Eigentlich sollte die 122. Generalversammlung des Sportvereins (SV) 1898 Schwetzingen ganz im Zeichen des neuen Vorstands stehen, da das bisherige Präsidium im Vorfeld bekannt gab, nicht mehr zur Wiederwahl antreten zu wollen. Doch die Versammlung nahm einen anderen Lauf, denn der Bewerber für das höchste Amt im Verein wurde kurzfristig krank und konnte der Generalversammlung nicht beiwohnen.

„Wir müssen den Punkt Neuwahlen verschieben und werden zeitnah eine außerordentliche Versammlung einberufen. Bis dahin wird der jetzige Vorstand kommissarisch die Geschäfte des Vereins fortführen, bis ein Nachfolger feststeht“, erklärte der zweite Vorsitzende des SV 98, Matthias Fillip, bei seiner Eröffnungsrede. Er fügte zudem hinzu, dass keine Anträge zur Tagesordnung vorliegen.

Tiefschläge für den Verein

Präsident Rainer Zimmermann ließ noch einmal die Geschehnisse im Verein Revue passieren. „Der Abstieg der ersten Mannschaft aus der Verbandsliga war schon ein Tiefschlag für den SV 98 und so nicht vorhersehbar. Sicherlich haben wir hier auch bei der Trainerauswahl Fehler gemacht, doch im Nachhinein ist man immer schlauer“, gestand Zimmermann ein. Auch der Abstieg der A-Junioren tat weh. „Doch wir haben aus den Fehlern gelernt und können nun sowohl bei der ersten Mannschaft als auch bei der Jugend wieder viel Positives vermelden“, berichtete Zimmermann nicht ohne Stolz.

Fußball-Abteilungsleiter Matthias Mrosek präzisierte das Ganze: „Wir haben mit Harald Wilkening einen Trainer, der unsere Philosophie, mit jungen Leuten zu arbeiten, voll erfüllt. Ich glaube, dass wir gut gerüstet in die neue Runde gehen können, denn der jetzige Kader besteht aus einer gesunden Mischung von erfahrenen und jungen Spielern“, berichtet er und weist auch auf eine starke C-, B-und A-Jugend hin, die in der neuen Saison höhere Ansprüchen gerecht werden wollen.

Jugendleiter Gerd Kempf, der gleichzeitig Trainer der erfolgreichen C-Junioren des SV 98 ist, die in die zweithöchste Jugendklasse aufstieg (wir berichteten), bedauerte, dass das geplante Vereinsfest und das Jugendfreizeitcamp der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen ist.

Alternative für den Ehrungsabend

Finanzvorstand Franz Schantl konnte über einen fast ausgeglichen Haushaltsplan berichten, der den Anwesenden schriftlich vorlag und bei dem es für die beiden Kassenprüfer Gerald Sams und Klaus Hammann keinen Grund zur Beanstandungen kam. Die Entlastung des Vorstands durch den Ehrenpräsidenten Fritz Münch erfolgte einstimmig. Zum Schluss wurde noch in Erwägung gezogen, den traditionellen Ehrungsabend des SV 98 mit der außerordentlichen Generalversammlung zu koppeln.

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