Speyer

Vernissage Im Art 2 Kunstraum stellt die französische Malerin Martine Neubrand ihre Werke aus

Abstrakte Hommage an die Weiblichkeit

Speyer.Wer sich malerisch von der „Magie der Frau“ verzaubern lassen möchte, sollte die Kunstausstellung der französischen Malerin Martine Neubrand besuchen. Zu deren Eröffnung lädt Galerist Peter Wilking am Samstag, 19. Mai, in den Art 2 Kunstraum, Korngasse 22, ein. Zwischen 11 und 14 Uhr haben die Besucher der Einrichtung im Kornmarkt Gelegenheit, die 1951 im elsässischen Mülhausen geborene Künstlerin und ihre Werke kennenzulernen.

Unter dem Titel „Femmes Fatal“ sind Arbeiten zu sehen, in denen die ohne Modell arbeitende Malerin mit großem Schwung abstrakte Linien und Farbflächen zu weiblichen Formen verdichtet, aus denen Neubrand im Laufe des Arbeitsprozesses intuitiv Gesichter und Körper entwickelt. Auch als Künstlerin ganz Frau, will Neubrand über das Medium Bild ihre Bewunderung für die Weiblichkeit zum Ausdruck bringen, dem Besucher neben seelischer und gestalterischer Großzügigkeit auch innere Werte, Mut und die Suche nach der wahren Liebe nahebringen.

Facettenreichtum an Sinnlichkeit

Neubrand hat sich schon früh dem Thema Frau verschrieben. Ihre Werke, die in Galerien und Sammlungen in Frankreich, Deutschland und der Schweiz vertreten ist, strahlen eine geradezu metaphysische Präsenz aus. Der malerische Facettenreichtum einer niemals anstößigen Sinnlichkeit ist ohne Abstriche als Hommage an die Weiblichkeit zu verstehen. Prägende Elemente ihrer eleganten, fast durchscheinenden und durch partiell eingebrachtes Blattgold ergänzten Kompositionen in Öl auf Leinwand sind Gesichter von ausdrucksstarker Schönheit. Der Übergang zum Körper hingegen ist fließend, komplett oder teilweise aufgelöst bilden die femininen Gestalten stilistisch eine Bandbreite zwischen Impressionismus und Abstraktion ab.

Stets strahlen Neubrands „Akte“ eine vibrierende Lebensfreude und unverkrampfte Lust am eigenen Dasein aus. Ob als Einzelperson wie in den Bildern „Pauline“ und „Annabelle“ oder als Gruppe im Werk „5 Femmes“ – die Brust als erotisches weibliches Attribut ist immer gegenwärtig. Wobei die Würde der jeweils abgebildeten Damen stets gewahrt bleibt. Gezeigt werden etwa 30 Werke in unterschiedlichen Formaten.

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