Speyer

Amtseinführung Gottesdienst für neuen Generalvikar

Andreas Sturm folgt auf Dr. Franz Jung

Archivartikel

Speyer.Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann lädt die Mitarbeiter des Bistums sowie alle Gläubigen zur Amtseinführung von Generalvikar Andreas Sturm (Bild) am Montag, 13. August, ein. Um 10.30 Uhr wird aus diesem Anlass im Dom eine Heilige Messe gefeiert. An den Gottesdienst schließt sich ein Umtrunk mit Gelegenheit zu persönlichen Begegnungen und Gesprächen in der Vorhalle des Domes an. Andreas Sturm ist im Amt des Generalvikars Nachfolger von Dr. Franz Jung, der im Juni dieses Jahres zum neuen Bischof von Würzburg geweiht wurde.

Andreas Sturm wird am Fest Mariä Himmelfahrt am Mittwoch, 15. August, dem Patronatsfest des Domes und der Diözese Speyer, bei einer öffentlichen Pontifikalvesper um 16.30 Uhr im Dom ins Domkapitel aufgenommen und damit zum Domkapitular ernannt.

Der 43-jährige Andreas Sturm stammt aus Gerolsheim bei Frankenthal und wurde im Jahr 2002 zum Priester geweiht. Er wirkte als Kaplan in der Pfarrei St. Maria in Landau und als Jugendseelsorger für das Dekanat Landau. Im Jahr 2004 wechselte er als Referent für die Ministrantenseelsorge nach Speyer und wurde geistlicher Leiter des KJG-Diözesanverbandes. 2010 wurde er zum Diözesanpräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) gewählt und bekam die Leitung des bischöflichen Jugendamtes übertragen.

Neun Jahre in Burrweiler

Von 2005 bis 2014 wohnte Andreas Sturm in Burrweiler, half dort in der Seelsorge der Pfarreiengemeinschaft mit und betreute die Wallfahrt auf den Annaberg. Im Januar 2015 wurde er Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft St. Ingbert mit sieben eigenständigen Pfarreien, seit 2016 leitet er die Pfarrei Heiliger Ingobertus in St. Ingbert. Im Juni 2016 wurde er zum Dekan des Dekanats Saarpfalz gewählt.

Der richtige Mann für das Amt

„Er ist der richtige Mann für das Amt des Generalvikars für unser Bistum in dieser Stunde und ich habe volles Vertrauen in ihn“, erklärte Bischof Wiesemann bei der Bekanntgabe seiner Ernennung. „Andreas Sturm bringt reichlich basisnahe, seelsorgerliche Erfahrungen mit, gleichzeitig ist ihm das Ordinariat in Speyer durch seine Jahre als Jugendpfarrer und Leiter des Jugendamtes nicht fremd“, betonte Bischof Wiesemann. Andreas Sturm habe das Herz bei der Jugend, habe sich als Pfarrer der zweitgrößten Pfarrei im Bistum in Pastoral und Verwaltung bewährt und könne Menschen begeistern und mitnehmen.

„Er hat in allen Wirkungsbereichen bis hin zum Amt des Dekans eine große Fähigkeit bewiesen, mit Weitblick und Menschennähe Leitungsverantwortung zu übernehmen“, so der Bischof. Darauf komme es für das Bistum jetzt besonders an: „Wir stehen vor der Aufgabe, die grundlegende pastorale Reform von 2015, deren tatkräftige Umsetzung wir unserem scheidenden Generalvikar im Wesentlichen verdanken, mit dem Geist zu erfüllen, „der lebendig macht“, und gemeinsame Visionen zu erarbeiten, die uns helfen, die richtigen Entscheidungen mit Mut für unser Bistum voranzubringen.“

Der Generalvikar hat in der katholischen Kirche eine besondere Stellung: Er ist wichtigster Mitarbeiter des Bischofs. Er steht an der Spitze des Bischöflichen Ordinariats und leitet die Verwaltung. zg/Bild: Bistum

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