Speyer

Ausstellung Künstler Klaus Fresenius stellt im Terminal des Verkehrslandeplatzes aus / Bewegungsintensität unterstrichen

Aquarell mit Chinatusche kombiniert

Archivartikel

Speyer.Passend zum fliegerischen Umfeld hat der Speyerer Künstler Klaus Fresenius seiner neuesten Ausstellung den Titel „Bewegt“ gegeben. Sie ist bis Freitag, 20. Dezember, im Terminal des Speyerer Verkehrslandeplatzes an der Joachim-Becher-Straße 2 zu sehen.

Die Eröffnung am vergangenen Freitag war zeitlich geschickt gewählt, denn am darauffolgenden Samstag wurde der „Tag der Piloten am Flugplatz Speyer“ durchgeführt, zu dem Roland Kern, Geschäftsführer der „Flugplatz Speyer / Ludwigshafen GmbH“ (FSL), 80 Flugzeugführer willkommen hieß. Geboten wurden unter anderem Vorträge der Deutschen Flugsicherung über den Flight Information Service.

Umgang mit Jet-Verkehr

Zudem konnten sich die Piloten über den Umgang mit Jet-Verkehr in der Platzrunde und den Regelungen für Sicht- und Instrumentenflug informieren. Die nach Kern hervorragend besuchte Veranstaltung auf dem Gelände der Airside GmbH fand in Kooperation mit dem Fluginformationsservice (FIS) Langen der Deutschen Flugsicherung statt.

Überwältigt waren Kern und Fresenius auch von der Resonanz bei der Vernissage am Vorabend des Pilotentages. Da wunderte es nicht, dass der gastgebende Geschäftsführer die Gelegenheit nutzte, um das Image des bei Speyerer Anwohnern und Bürgern der rechtsrheinischen Umlandgemeinden in der Kritik stehenden Verkehrslandeplatzes aufzupolieren. In seiner Begrüßungsrede betonte Kern, dass der Landeplatz sich wirtschaftlich auf einem guten Weg befinde und mit einer der größten Grünflächen in Speyer ökologisch von erheblicher Bedeutung sei. Nicht ohne Stolz ließ er anklingen, dass zwei Imker mit ihren Bienenvölkern den Platz nutzten. Das erste Glas mit vor Ort gewonnenem Honig übergab Kern an Dr. Rüdiger Beyer, früherer Hauptgeschäftsführer der IHK Pfalz und langjähriger Aufsichtsratsvorsitzender der FSL, der den Ausbau des Flugplatzes maßgeblich vorangetrieben hat.

Der national und international gefragte und für sein künstlerisches Wirken vielfach ausgezeichnete Klaus Fresenius zeigt in der Ausstellung Originale und Auflagenobjekte. Bei den Originalen in Aquarell sowie in Aquarell mit Chinatusche kombiniert handelt es sich um bewegungsintensive Darstellungen von Personen und Personengruppen, wie man sie von Fresenius kennt und deren Titel „Blauer Läufer“ oder „Luftiges Paar“ die Bewegungsintensität der mit flüchtiger Leichtigkeit auf Papier gebannten Kompositionen noch unterstreichen. Einen anderen Ansatz pflegt Fresenius bei seinen Auflagenobjekten, mit denen er erstmals an die Öffentlichkeit ging.

In drei Serien hat er eigene Motive hochauflösend fotografieren und auf Alu-Dibond drucken lassen. Während die „Figurenbänder“ eins und zwei in einer Auflage von je drei Exemplaren gefertigt wurden, beträgt die Auflage einer mit „Schwarze Läufer“ betitelten Serie 15 Stück.

Mit den signierten und nummerierten Multiplen will Fresenius potenziellen Sammlern preislich entgegenkommen. Der Erfolg stellte sich bereits bei der Vernissage ein. Neben einem Original wurden neun Auflagenobjekte erworben.

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