Speyer

St. Vincentius Krankenhaus erweitert Ausstattung für Ultraschall-Diagnostik

Aus Dankbarkeit 200 000 gespendet

Speyer.Vor etwas mehr als vier Jahren diagnostizierte Chefarzt Dr. Hans-Jörg Meier-Willersen der Klinik für Innere Medizin am Sankt Vincentius Krankenhaus bei einer Ultraschalluntersuchung eine seltene und leider unheilbare Erkrankung bei einem Patienten. Durch intensive Beratung in einem überregionalen Netzwerk von ärztlichen Kollegen, konnte aber ein interdisziplinäres Behandlungskonzept für den Patienten gefunden werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Krankenhauses.

Der Patient erhielt die für seine Erkrankung beste medizinische Behandlung, so dass die Prognose seiner Lebenserwartung bei sehr gutem Befinden um viele wertvolle Lebensmonate übertroffen wurde, so die Mitteilung weiter.

Aus Zufriedenheit für die hervorragende medizinische Betreuung, entschloss sich der Patient im Laufe seiner Behandlung Dr. Meier-Willersen eine Spende zukommen zu lassen, um die tägliche Arbeit von ihm und seinen Mitarbeitern zu unterstützen. Da er beruflich selbst im Bereich medizinisch-technischer High-End Geräte tätig war, waren sich beide schnell einig, dass die Spende in hochwertige Ultraschallgeräte investiert werden sollte. So könnte dies zukünftigen Patienten des Sankt Vincentius Krankenhauses zugutekommen.

Mobile Nutzung möglich

Dr. Meier-Willersen und die Klinikleitung des Sankt Vincentius Krankenhauses freuten sich über die großzügige Spende in Höhe von 200 000 Euro. Sie wurde genutzt, um ein neues High-End-Ultraschallgerät der Firma Canon-Medical-Systems für die Innere Ambulanz und ein mobiles Ultraschallsystem zur Nutzung auf den Stationen anzuschaffen.

Somit verfügt die Klinik für Innere Medizin des Sankt-Vincentius-Krankenhauses nun insgesamt über vier hochwertige Ultraschallsysteme, die es ermöglichen, alle Patienten sowohl bei der Aufnahme, als auch im Verlauf, zeitnah zu untersuchen und eine umfassende Ultraschallausbildung der Assistenzärzte zu gewährleisten.

Die Klinik für Innere Medizin mit 70 Betten auf drei Stationen betreut mit ihrem Team aus Ärzten, Pflegefachkräften, Physiotherapeuten und Sozialarbeiterinnen Patienten, die an Erkrankungen der inneren Organe leiden. Das Team kümmert sich um Diagnostik und Therapie neu aufgetretener Erkrankungen, wie um die Behandlung von Patienten mit chronischen Erkrankungen. zg

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