Speyer

Rotary-Club Amt des Präsidenten wird neu besetzt

Bahrs folgt auf Erb

Archivartikel

Speyer.Seit 1984 Mitglied des Rotary-Clubs war Helmut Erb immer viel unterwegs: als Solotrompeter der Stuttgarter Philharmoniker, der Badischen Staatskapelle, des Radio-Symphonie-Orchesters in Frankfurt und als Dozent im In- und Ausland. Dann folgte der Ruf als Professor für Trompete an die Hochschule für Musik in Würzburg, die ihn 2007 zum Präsidenten machte. Nun ist er seit Juli 2018 auch Präsident des Rotary-Clubs. Ein Amt, das er jetzt an Landesbibliothekarin Ute Bahrs übergeben wird, wie der Rotary-Club mitteilt.

Erb hatte die Präsidentschaft des Speyerer Rotary-Clubs spontan übernommen und meint heute: „Nach der langjährigen Tätigkeit als Präsident der Hochschule hat sie meine rotarische Mitgliedschaft in Speyer neu belebt.“ Er freut sich über die große Unterstützung, die er in seinem Präsidentenjahr erfahren hat, und sagt von sich selbst: „Meine Eitelkeit muss nicht mehr befriedigt werden.“

Initiator des Galakonzertes

Aber dennoch war es Professor Helmut Erb, der im Zusammenspiel mit Professor Leo Krämer im Dezember 1997 ein jährliches Konzertereignis für Speyer ins Leben rief: Das rotarische Galakonzert in der Dreifaltigkeitskirche, dessen Erlös im Wechsel lokalen und internationalen Zwecken zugutekommt. Allein im Januar wurden 17 000 Euro für die neue Orgel der Dreifaltigkeitskirche eingespielt. Erbs Freund Ari Rasilainen stand am Dirigentenpult, Würzburger Studenten musizierten.

Seinem Club wünscht Erb, dass die Freundschaft seiner Mitglieder nicht nur die Höhen, sondern auch die Tiefen des Lebens umfasst. „Die Freundschaft muss alle mitnehmen, auch wenn sie einmal kein Glück haben.“ Das gelte für alle Generationen. Er sei zufrieden mit seinem Präsidentenjahr, aber es gebe ja nichts, was man nicht noch besser machen könne, sagt er. zg

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