Speyer

Beruf und Pflege Infoveranstaltung im Sankt-Vincentius-Krankenhaus zu Wohnungsumbauten

„Barrierefreiheit beginnt im Kopf“

Speyer.Pflegende Mitarbeiter zu unterstützen, ist das Hauptanliegen der Arbeitsgemeinschaft „Beruf und Pflege“ des Runden Tisches für Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Diesem Ziel sind die Verantwortlichen mit der Veranstaltung zum Thema „In der eigenen Wohnung bleiben“ in der Aula des Sankt-Vincentius-Krankenhauses gerecht geworden.

Claudia Buch, vom Finanzamt Speyer-Germersheim, die den Arbeitskreis koordiniert, freute sich über die zahlreichen Besucher. „Es macht Spaß, immer wieder neue, interessante Themen vorzustellen“, mit diesen Worten begrüßte sie anwesende Mitarbeiter aus den Speyerer Behörden.

„Barrierefreies Bauen und Wohnen“ war das erste Thema des Abends. Uwe Knauth, Berater der Landesberatungsstelle „Barrierefrei bauen und wohnen“ und Vorstandsmitglied der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, informierte vor allem über die technischen Möglichkeiten beim individuell passenden Umbau einer Wohnung und die Leistungen der Landesberatungsstelle.

Badezimmer im Fokus

„Barrierefreiheit beginnt im Kopf“, wusste er zu berichten und ergänzte: „Jeder Bewohner profitiert von einer für jeden uneingeschränkt nutzbaren Wohnung.“ Insbesondere das täglich mehrmals benutzte Badezimmer stand in seinem Fokus, denn hier sei der Sicherheitsfaktor von großer Bedeutung. Im Anschluss stellten Carmen Bouquet und Gabi Ewald, Pflegeberaterinnen des Pflegestützpunkts Speyer, die Möglichkeiten vor, wie die Zeit während eines Wohnungsumbaus des Pflegebedürftigen überbrückt werden kann. Zusätzlich zu den klassischen Alternativen wie der Tagespflege, stellten sie auch unkonventionelle Lösungen, wie beispielsweise die Unterbringung in einer Ferienwohnung, vor.

Unterstützung bei der Organisation fand Buch in Monika Heidenmann, Pflegedirektorin des Sankt-Vincentius-Krankenhauses. „Die zahlreichen Fragen vorm Plenum, aber auch persönlich an die Referenten haben wieder gezeigt, wie sehr sich unsere Mitarbeiter in der familiären Pflege engagieren“, fasste sie die gelungene Veranstaltung zusammen. ab/zg

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