Speyer

Sea Life Vorschulkinder helfen bei der Inventur in den Aquarien

Beim Schwarm Goldbrassen helfen Tricks beim Zählen

Archivartikel

Speyer.Die Zahl des Tages im Sea Life Speyer steht fest: 2910 Tiere leben in rund 500 000 Liter Wasser in 40 Becken im Großaquarium und sind der Fokus der täglichen Arbeit der Biologen und Aquaristen. Die jährliche Zählung ist gar nicht so einfach, denn keiner hält still. Die großen Rochen lassen sich noch leicht zählen, aber der Überblick über einen ganzen Fischschwarm fällt schon schwerer. Nun haben die Biologen mit Hilfe der Vorschulkinder der Kindertagesstätte Seekätzchen in Speyer ihre „verschwommene“ Arbeit beendet und das offizielle Ergebnis steht fest: 39 Haie und Rochen und weitere 2871 Bewohner schwimmen im Sea Life Speyer.

Die Vorschulkinder der Kindertagesstätte Seekätzchen wollten das Aquaristen-Team des Sea Life bei ihrer komplizierten Aufgabe unterstützen. Mit Zählzetteln gingen sie von Becken zu Becken und zählten vom kleinsten Seepferdchen bis zum größten Hai die Bewohner.

Große Herausforderung

„Die Inventur stellt uns jedes Jahr erneut vor große Herausforderungen. Da ist es durchaus notwendig, mehrmals zu zählen und daher ist die Hilfe der Kinder sehr willkommen“, erklärt Arndt Hadamek, Chef Aquarist. Daher wurde auch allen zählwütigen Besuchern die Möglichkeit gegeben, sich die Zählzettel an der Kasse abzuholen und mitzuzählen.

„Bei einem Schwarm Goldbrassen helfen dann aber auch viele Zähler nicht mehr, dann bedient man sich auch schon mal eines Fotoapparates, schießt ein Bild und zählt dann die Fische auf dem Foto“, verrät der Aquarist einen speziellen Trick.

Vor allem durch die Zuchterfolge steigt die Anzahl der Bewohner im Sea Life. Im vergangenen Jahr wurden 80 Europäische-Sumpfschildkröten-Babies geboren, und aktuell leben 180 „Emys“ in der Ausstellung des Großaquariums. Sehr stolz ist das Sea Life auch auf Nachwuchs im Korallenbecken. Wenn ein Clownfischpärchen sich in einer Ecke tummelt, dann um abgelegte Eier zu bewachen. Dann muss man schon ganz genau hinsehen, um diese zu erkennen. Besser zu sehen, ist da der Nachwuchs des Kardinalsbarschs – wenn man weiß, dass man ihn zwischen den Stacheln der Seeigel suchen muss.

Das Team ist jetzt schon gespannt, wer der nächste kleine Zuwachs sein wird. Für das kommende Event „Hai-live – Auf die Zähne, fertig, los!“, das am Samstag, 13. April, startet, wünscht sich das Team jedenfalls Zuwachs bei den Haien. zg

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