Speyer

Geschäftsleben Richtfest für das neue Verwaltungsgebäude der Stadtwerke in der Industriestraße

Brennstoffzelle als Pionier

Speyer.„Mit dem neuen Verwaltungsgebäude wollen wir die Arbeitsatmosphäre und Aufenthaltsqualität für unsere Mitarbeiter und Gäste verbessern“, so die einleitenden Worte von Wolfgang Bühring, Geschäftsführer der Stadtwerke Speyer (SWS), beim Richtfest. Der Rohbau stehe jetzt und das Gebäude werde planmäßig bis Ende des Jahres fertiggestellt sein, sagte Bühring über den repräsentativen Neubau in der Industriestraße.

Neben Kantine mit Küche und Veranstaltungsraum sollen Büros, Besprechungszimmer und Schulungsräume in dem zweistöckigen Bau auf 280 Quadratmetern entstehen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Grundfläche messe 450 Quadratmeter, so könnten auch Pausen und Veranstaltungen auf der Terrasse im Freien stattfinden, erläuterte Bühring. Die Investitionskosten beliefen sich auf 1,7 Millionen Euro. Dr. Gottfried Jung, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der SWS ergänzte, dass es sich bei dem Bau um eine zukunftsorientierte Lösung handle, bei der Energieeffizienz eine wesentlich Rolle spiele. Als Beispiele dafür nannte er das Bauniveau „KFW-55“ – wodurch 45 Prozent weniger Primärenergie benötigt würde als in einem vergleichbaren Neubau –, die Beleuchtung mit LED sowie die dann neunte Photovoltaikanlage, die die Stadtwerke auf ihrem Areal verbauten. Besonders hob er die Brennstoffzelle hervor, mit der die SWS eine Pionierleistung erbrächten. Genutzt würde sie zur Strom- und Wärmeerzeugung und wäre aufgrund ihres Innovationsstatus vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit 10 000 Euro bezuschusst worden.

Anpacken und handeln

Abschließend forderte Jung alle Teilnehmer auf, sich die jungen Menschen, die freitags für den Klimaschutz demonstrierten, zum Vorbild zu nehmen und ebenfalls mit anzupacken und zu handeln: „Die Stadtwerke bieten viele Möglichkeiten, wie beispielsweise ein Solarkataster, und können auch in puncto Klimaschutz ein guter Partner sein.“

Klaus Seither, Architekt des Neubaus, legte viel Herzblut in seinen Richtspruch. Nacheinander ließ er den Bauherrn, die Baumeister, Architekten, Ingenieure und Handwerker hochleben, zerschmetterte schließlich das gefüllte Weinglas und wünschte damit „Glück und Segen“. Nach den Handwerkern griffen auch die restlichen Teilnehmer zu. Alle ließen das Fest bei strahlendem Sonnenschein ausklingen. zg

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