Speyer

Sanierung Salierbrücke Infoabende in Speyer und Hockenheim

Bürger können mit Planern diskutieren

Archivartikel

Speyer.Das Regierungspräsidium Karlsruhe (RP) hat am 18. und 19. Juni zwei Informationsveranstaltungen zur geplanten Sanierung der Salierbrücke im Speyerer Süden anberaumt. Wie berichtet, soll die stark frequentierte Rheinquerung ab Januar 2019 für mindestens 20 Monate voll gesperrt werden und damit die Domstadt vom rechten Rheinufer abschneiden. Dagegen hat sich bereits heftiger Widerstand formiert.

„Die Maßnahme und insbesondere die Auswirkungen finden in der Öffentlichkeit großes Interesse, da es sich bei der Salierbrücke um eine wichtige Verbindung handelt“, betont eine RP-Sprecherin. So rollen täglich rund 29 000 Fahrzeuge auf der B 39 über den Rhein. Dennoch komme man um die Arbeiten nicht herum: „Durch das Programm zur statistischen Nachrechnung von Straßenbrücken im Bestand im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur hat sich herausgestellt, dass die Salierbrücke nicht nur saniert, sondern auch in ihrer Tragfähigkeit ertüchtigt werden muss“, erläutert die Sprecherin. Was das bedeutet, will die Behörde am Montag, 18. Juni, ab 18 Uhr, in der Stadthalle Speyer (Obere Langgasse 33) bei einem Vortrag vorstellen. Einen Tag später, am Dienstag, 19. Juni, ebenfalls 18 Uhr, können sich Bürger in der Hockenheimer Stadthalle (Rathausstraße 3) ein Bild von den bevorstehenden Arbeiten machen. Im Anschluss beantworten Fachplaner Fragen.

Erreichbarkeit teilweise erhalten

In Speyer hat sich bereits eine Runde von Politikern und Interessenvertretern formiert, die eine fast zweijährige Vollsperrung der Verkehrsachse verhindern will. Eine Forderung zielt darauf, während der Bauzeit durchgängig eine Fahrspur offen zu halten, um die Erreichbarkeit der Stadt zumindest ansatzweise sicherzustellen. Hoffnung setzen die Speyerer auf die Neuplanungen in Ludwigshafen zur Hochstraßen-Sanierung. Schließlich soll der Abriss der Hochstraße Nord um zwei Jahren nach hinten verschoben und die Reparatur der Südtangente vorangestellt werden. Diese Zeit ließe sich nutzen, um eine bessere Feinplanung der Salierbrücken-Sanierung zu erledigen, hofft Oberbürgermeister Hansjörg Eger. sin

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