Speyer

Brazzeltag Hubraumgiganten, Dragster und Freestyle Motocross

Den Motor spüren

Archivartikel

Speyer.In wenigen Monaten verwandelt sich das Technik Museum für zwei Tage in die Heimat tausender Benzinköpfe. Es ist wieder Zeit für die Kultveranstaltung des Jahres – den Brazzeltag. Wer erleben will, wie Rock‘n’Roll auf zwei oder vier Rädern aussieht, der sollte sich das Wochenende 9. und 10. Mai im Kalender markieren.

Das motorisierte Spektakel bietet ein vielfältiges Programm mit Stuntshows, Rund- und Demofahrten, Mitmachaktionen sowie Info- und Händlerständen rund um Oldtimer, US-Cars oder historische Flugzeuge. Mit dabei sind wieder die Hubraumgiganten Brutus, Mavis und der Blitzen-Benz. Die drei Fahrzeuge haben längst ihre eigene Anhängergemeinde und besonders das Experimentalfahrzeug Brutus sorgt für Begeisterung auf dem Brazzelparcours. Der wohl größte Fan, ein Mitglied des Fördervereins, ließ sich seinen Liebling sogar auf der Haut verewigen. Bei den Dragster-Vorführungen von Gerd Habermann erbebt das Museum. Wenn man den Start des Bikes oder des Schulbusses nicht hört, dann fühlt man ihn. Es ist ein Erlebnis für alle Sinne.

2019 wurde erstmals die im Museum ausgestellte Transall zum Leben erweckt und dies mit großem Erfolg. Die Maschine in Aktion zu erleben, samt rotierender Propeller, hat Seltenheitswert. Die brachiale Kraft des Flugzeugs beeindruckt nicht nur Flugzeugfans. Peter Horsch (Flugwerk Mannheim) und Markus Willimek (ehemaliger Bordtechniker) arbeiten bereits aktiv darauf hin, die „Trall“ wieder zu starten.

Auch Motorradfans kommen auf ihre Kosten. Harley Davidson und Kawasaki sind mit Ständen vertreten, es gibt Stunt-Shows von Chris Rid, der zeigt, dass ein Motorrad mehr kann als nur „fahren“. zg

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