Speyer

Geschäftsleben Großmodelle berühmter Architektur sind in der Postgalerie zu sehen

Die ganze Welt aus Lego

Speyer.„Die Welt in kleinen Steinen“ macht Halt in der Speyerer Postgalerie – ein Leckerbissen für kleine und große Freunde des Noppen-Steins. Noch bis zum 20. März sind unter anderem spektakuläre Großmodelle zu bestaunen. Dazu zählen Nachbauten weltberühmter Architektur, wie das Guggenheim Museum oder das Farnsworth House, Wahrzeichen wie die Freiheitsstatue oder das Brandenburger Tor und eine drei Meter hohe Saturn-Rakete, die als Trägersystem für die erste Mondlandung eingesetzt wurde.

Auch viele weitere Exponate – ob Ritterburg oder ägyptische Pyramide, die Mondlandung 1969 oder das Rom der Antike – beeindrucken durch liebevoll ausgearbeitete Details. Die Ausstellung regt zum kreativen Spielen und Konstruieren an. Damit wendet sie sich besonders an Familien mit spielbegeisterten Kindern. Für die Kleinsten gibt es eine großzügige Spielecke mit Duplo-Steinen, in der Nachwuchskonstrukteure ungezwungen üben können.

In den vergangenen Jahrzehnten hat Lego einen Siegeszug um die Welt angetreten. Der Grund für den Erfolg: Der kleine Stein bietet unendlich viele Möglichkeiten, planvoll Objekte zu konstruieren, Ideen eine Form zu geben oder einfach nur fantasievoll zu spielen.

Riesige Nachbauten

Gestaunt werden kann über das puristisch anmutende Farnsworth House aus Illinois, das vom berühmten Architekten Mies von der Rohe entworfen wurde. Der Anfang der fünfziger Jahre errichtete Bau zählt zu den berühmtesten, aber auch umstrittensten Bauwerken der modernen Architektur.

Über drei Meter hoch ist das Modell der berühmten amerikanischen Weltraum-Rakete Saturn V. Der Nachbau vermittelt einen authentischen Eindruck von Dimension, Aufbau und Ästhetik des lange genutzten Apollo-Trägersystems. Wie die anderen Exponate ist auch dieses Modell bis ins Detail liebevoll ausgearbeitet – vom fünfstrahligen Raketen-Triebwerk über die United-States-Schriftzüge bis zu den Stars-and-Stripes-Flaggen an den Seiten.

Themeninseln mit Exponaten

Sehenswerte Bestandteile der Ausstellung sind auch die in Schaukästen vorgestellten Objekte und Dioramen wie besipeilsweise ein toller Ferrari-Bolide aus der Formel 1. Inspirierende Themeninseln zeigen eindrücklich, wie sich aus Lego-Steinen detailgetreue Abbilder der Realität oder faszinierende historische Szenerien erstellen lassen.

Wie mit farbigen Steinen Bilder „gemalt“ werden können, zeigen die ausgestellten Bildmosaike aus Lego. Aus der Nähe sind es kleine Steinchen, die sich mit zunehmendem Abstand in berühmte Werke bedeutender Maler verwandeln – darunter Francisco de Goya, August Macke, Franz Marc, Juan Gris oder Paul Gauguin. Die detail- und maßstabsgetreue Nachbildung wurde durch ein eigens entwickeltes Verfahren erreicht.

Bekanntermaßen erfreuen sich Gewinnspiele großer Beliebtheit. In der Popstgalerie wird es zur Lego-Ausstellung knifflig und spannend, denn wer die Anzahl der Steine in einem durchsichtigen Zylinder am besten schätzt, kann tolle Preise gewinnen. Der Eintritt zur Ausstellung ist übrigens frei. Sie kann von montags bis samstags während der Öffnungszeiten besucht werden. zg

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