Speyer

Geschäftsleben Autohaus Raber unterstützt junge Teilnehmer der Mongol Rallye durch Technik-Hilfe

Durch 17 Länder bis nach Ost-Sibirien

Speyer.Was haben Ölwannen, Zündkerzen, Keilriemen, Pasta und Pesto gemeinsam? Eine ganze Menge, wenn man an die vier Speyerer Abenteurer denkt, die am morgigen Sonntag zur Mongol Rallye 2018 durchstarten. Denn das alles und eine ganze Menge mehr gehört auf ihrer rund 17 000 Kilometer langen Tour von Prag bis nach Ulan Ude im Südosten Sibiriens, nahe der russisch-mongolischen Grenze, zur „Survival-Ausstattung“.

Bis ins kleinste Detail haben die Profis der Autohäuser Raber die 16 und 18 Jahre alten Suzuki Swift begutachtet, mit denen Philipp Brinckmann, Benjamin Brück, Thomas Steinbrecher und Rony Zimmermann – im echten Leben im Bereich Unternehmensberatung tätig – fünf bis sechs Wochen lang, völlig auf sich allein gestellt, 17 Länder durchqueren. Da wurden Teile auf Herz und Nieren geprüft, bestellt, repariert, ausgewechselt, kurzum: die „betagten Gefährte(n)“, die zusammen fast 400 000 Kilometer auf dem Buckel haben, so weit wie möglich fit gemacht. Einen Crash-Kurs in Sachen Kfz-Reparatur gab’s gratis dazu.

Keine fermentierte Kamelmilch

Bis unters Dach und darüber hinaus liegen eine Menge Ersatzteile neben Campingausrüstung, Klamotten und Essbarem für „harte Zeiten“. „Von fermentierter Kamelmilch, wie uns Teilnehmer vorangegangener Rallyes erzählt haben, wollen wir uns nicht unbedingt ernähren müssen“, erklärt Benjamin Brück.

Nach eigenen Angaben von Autos keine Ahnung, eher die Bürotypen, aber überzeugt von dem guten Zweck und dem echten Abenteuer, treten sie mit dem Massenstart von jährlich rund 400 Teams aus aller Herren Ländern am 16. Juli in Prag ihre quasi „Erdumdrittelung“ an. Es gehe ihnen nicht darum, als Erste ins Ziel zu kommen, sondern vielmehr darum, Neues kennenzulernen, durchaus auch zu verweilen, wo’s gefällt, und den Spendentopf zu füllen.

Dieser kommt den Organisationen Cool Earth und Madanyu zugute und damit dem Schutz von Regenwald und Klima sowie der Bildung von Kindern in Indien und Afrika. „Als wir von dem Vorhaben gelesen haben, waren wir begeistert“, erklären Christiane Raber und Ralf Gammelin, Geschäftsführer der Autohäuser Raber, unisono. Nach dem Motto „Wir Speyerer müssen zusammenhalten“ leisten sie Unterstützung in Form von Sach- und Dienstleistungen für die Autos der „Hausmarke“. „Es wäre natürlich toll, wenn noch mehr Leute spontan helfen würden“, findet die Autohaus-Chefin.

Möglichkeiten gibt es genug. Auf sbg-ev.com kann jeder seinen bevorzugten Weg der Hilfe wählen und darüber hinaus die Charity-Tour virtuell begleiten. zg

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