Speyer

Diakonissenkrankenhaus Spende geht nach Tiflis

Endoskope für Georgien

Archivartikel

Speyer.Drei Endoskopietürme und vier Endoskope haben sich samt Zubehör auf den Weg vom Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer nach Georgien gemacht: Professor Dr. Zurab Rainauli, Chefarzt am Krebszentrum in Tiflis, nahm die Spende der Speyerer Klinik entgegen.

„Es besteht bereits seit Jahren eine Partnerschaft zwischen unseren Krankenhäusern. Mehrere junge Mediziner aus Georgien haben bei uns hospitiert und sich dabei auch mit der Endoskopie-Technik vertraut gemacht“, erklärte PD Dr. Dirk Jentschura, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus. Er wird sich im Juni selbst auf den Weg nach Tiflis machen, um die Geräte dort mit in Betrieb zu nehmen und um Studenten zu unterrichten. Auch den Internisten in Tiflis kommen die Endoskope zugute: „Die Geräte gehören nicht mehr zur neuesten Generation, sind aber noch voll funktionstüchtig“, betonte Professor Dr. Thomas Rabenstein, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie. Gemeinsam mit Dr. Jentschura freut er sich, die Ärzte und Nachwuchsmediziner im befreundeten Krankenhaus auf diese Weise zu unterstützen.

„Die Mediziner dort benötigen die technischen Voraussetzungen, um das, was sie bei uns lernen, auch vor Ort umsetzen zu können“, unterstrich Dirk Jentschura. Entsprechend bedankte sich Professor Rainauli: „In erster Linie profitieren natürlich die Patienten von dem Equipment, es ist aber auch wichtig für eine moderne Ausbildung unserer Studenten.“ zg

Das Wichtigste von heute
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker überregional