Speyer

Interessengemeinschaft Behinderter Sozialministerin will das Projekt „Thalis“ unterstützen

Fahrdienst neu regeln

Speyer/Mainz.Im Dezember 2018 wurde die Interessengemeinschaft Behinderter und ihrer Freunde (IBF) von der Landesregierung Rheinland-Pfalz mit dem „Landespreis für bespielhafte Beschäftigung behinderter Menschen“ ausgezeichnet. Beim Festakt hatte Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler die Arbeit mehrerer Preisträger gewürdigt. Die Speyerer Interessengemeinschaft wurde für ihr Engagement mit dem zweiten Platz in der Kategorie „Nichtbeschäftigungspflichtige Betriebe“ belohnt (wir berichteten).

Im Nachgang zu dieser Preisverleihung fand jetzt ein Erfahrungsaustausch in der Landeshauptstadt Mainz statt, zu dem die Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie die Speyerer eingeladen hatte. Die vierköpfige Abordnung unter Leitung der Vorsitzenden Brigitte Mitsch nutzte die Gelegenheit, um mit der Ministerin über das seit langem geplante Projekt „Thalis gGmbH“ zu sprechen.

Entlastung der Ehrenamtlichen

Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine Fahrgemeinschaft für Behinderte, für deren Gründung man derzeit Gespräche mit der Stadt Speyer, den Stadtwerken, dem Rhein-Pfalz-Kreis und der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt führt.

Kommt es zum Zusammenschluss, würde das die IBF erheblich entlasten und Kapazitäten für andere, in der Satzung verankerte Aufgaben freisetzen. Aktuell bestreitet die Interessengemeinschaft den eigenen Fahrdienst für behinderte Mitglieder und Nichtmitglieder in alleiniger Verantwortung. Sie stößt aber personell, materiell und finanziell zunehmend an ihre Grenzen.

Konkrete Gesprächsergebnisse liegen allerdings noch nicht vor. Nach Einschätzung von Mitsch findet die Ministerin das Vorhaben gut und hat die flankierende Unterstützung durch ein Beratungsunternehmen zugesagt. Das erste Gespräch mit den Experten der Firma Schneider aus Mainz findet am Montag, 19. August, in Speyer statt. mey

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