Speyer

Pontifikalrequiem Gedenken an tote Bischöfe im Dom

Frühestes Grab von 1030

Speyer.In einem Pontifikalrequiem wird im November der verstorbenen Bischöfe und Priester der Kathedrale gedacht. In diesem Jahr zelebriert Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann am heutigen Freitag um 18 Uhr eine Pontifikalvesper und im Anschluss ein Pontifikalrequiem. Die musikalische Gestaltung übernimmt die Schola Cantorum Saliensis.

Bereits seit dem 5. November erinnern im Dom aufgestellte Grablichter an die Verstorbenen. Die Kerzen stehen mit Namensschildern an der Stelle, wo die Geistlichen begraben sind. Diese Gräber sind für den Besucher sonst mehr oder weniger unsichtbar. Sie befinden sich in der Krypta, im Mittelschiff und den Seitenschiffen, dem Königschor und der Kapelle St. Emeram und St. Martin. Bis heute fanden 37 Bischöfe im Dom ihre letzte Ruhestätte. Dazu kommen sterbliche Überreste, die in einem Sammelgrab in der Krypta beigesetzt wurden – vermutlich Gebeine, die beim Bau des Doms gefunden wurden und die vorsalischen Bischöfen zugeordnet werden.

Zuletzt wurde am 4. Oktober 2013 Weihbischof Ernst Gutting im nördlichen Seitenschiff beigesetzt. Das früheste Grab stammt aus der Zeit des Dombaus um 1030. Nicht alle Bischöfe sind im Dom begraben. Wer nicht im Amt und vor Ort starb, fand woanders Frieden. Die Bischöfe des 18. Jahrhunderts wurden in St. Peter in Bruchsal beigesetzt, wo sich die bischöfliche Residenz befand. zg

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