Speyer

Verkehrsverein Bei der Generalprobe kamen nur 85 Bürger / Weltrekordversuch am Samstagabend

Für die Riesenbrezel braucht’s noch viel Teig

Speyer.Die Generalprobe für die „Speyerer Riesenbrezel“ ist gelungen – einigermaßen. Etwa 85 Personen haben sich am Montag auf der unteren Domwiese an der Rheinallee eingefunden, um den Ablauf für den inoffiziellen Weltrekordversuch am Samstag um 18.30 Uhr exakt einzustudieren. Da müssen es dann aber viel mehr Menschen werden. Der Brezel fehlt noch viel Teig.

„Seid ihr bereit?“ fragte Moderator Howard Biery in die Runde und aus 85 Kehlen erschallte ein lautstarkes Ja! Als zweiter Motivator und Koordinator appellierte Thomas Zander vom Verkehrsverein an die noch lückenhaft „verschlungenen“ Teilnehmer der Stellprobe, am Brezelfestsamstag ein weiteres Stück „verrücktes Speyer“ wahr werden zu lassen. „Wenn jeder der heute hier Anwesenden zehn Freunde und Bekannte mitbringt, werden wir den bestehenden Weltrekord pulverisieren“, tönte es unüberhörbar aus einem Lautsprecher.

Die Brezelkönigin im Knoten

Den „Knoten“ im Zentrum der menschlichen Laugengebäck-Probe auf vorgezeichneter Linie bildete jetzt schon die erhöht auf Verpackungskisten stehende Brezelkönigin Laura Hölzl, die ebenso wie Christiane Köhler vom Dirndl-Lederhosen-Komitee mit motivierenden Ansagen auf den Rekordversuch einstimmte.

Trägerin des offiziellen „Guinness World Records“ ist mit 304 Teilnehmern die Stadt Bremke. Im nordrhein-westfälischen Kirchhellen, das ebenfalls regelmäßig Brezelfeste durchführt und zu dem der Verkehrsverein Speyer freundschaftliche Beziehungen unterhält, haben im Juli 2017 sogar 600 Schüler eine menschliche Brezel gebildet. Wie die Speyerer in diesem Jahr haben sie jedoch wegen dem organisatorischen und finanziellen Aufwand keinen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde angestrebt.

Am Samstag stimmt ab 17.30 Uhr ein Programm aufs Großereignis eine Stunde später ein. Teilnehmer aller Altersgruppen – mit und ohne Tracht – sind willkommen. Am Zugang werden vom Round Table Teilnehmernummern ausgegeben, die nach dem Rekordversuch zum Empfang eines Präsentes im Festzelt berechtigen. Die Feuerwehr ist mit einer 30-Meter-Leiter vor Ort, von der das Ereignis aus luftiger Höhe fotografiert und gefilmt wird. Jetzt gilt es, genügend Menschen zum Mitmachen zu animieren.

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