Speyer

Bistum Weltkirche-Referent Christoph Fuhrbach fährt bei „Transcontinental Race“ fast 4000 Kilometer

Für Projekte in Pedale treten

Archivartikel

Speyer.Am Abend des 29. Juli macht sich Christoph Fuhrbach, Weltkirche-Referent im Bistum Speyer und erfahrener Ausdauersportler, wieder auf einen langen Weg – mit dem Fahrrad von Belgien über Frankreich, Luxemburg, Deutschland , Österreich, Italien, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Albanien bis nach Griechenland. Mit der Startnummer 146 nimmt er am fast 4000 Kilometer langen „Transcontinental Race (TRC)“ teil. Es ist eines der härtesten Ultraradrennen, bei dem die Radler ohne Unterstützung fahren. Sie sind ganz auf sich allein gestellt – kein Teambus, keine Wasserholer begleiten sie.

Christoph Fuhrbach reizt bei dem Rennen nicht allein die sportliche Herausforderung und das Abenteuer, auch wenn er gerne in die Top 10 fahren würde. „Meine noch wichtigeren Ziele sind, dass ich auf Organisationen und Initiativen hinweise, die ich für wichtig und unterstützenswert halte“, erklärt er. Die Logos sind auf seinem Trikot zu sehen.

Den Osten besser verstehen

Das ist zum einen das Osteuropa Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland, Renovabis. „Durch Renovabis wurde mir der Osten unseres Kontinents in den letzten Jahren deutlich näher gebracht. Ich finde es sehr wichtig, als Westeuropäer den Osten meines Heimatkontinents besser zu verstehen. Denn nur so kann es eine gute Einheit Europas geben, die wiederum Voraussetzung dafür ist, dass Europa eine Vorreiterrolle für eine solidarischere und nachhaltigere ,eine‘ Welt einnehmen kann“, sagt Fuhrbach. Auf www.renobavis.de wird das Hilfswerk über die Tour berichten.

Ein zweites Anliegen ist für den Sportler und Theologen die Werbung für den ökumenischen Prozess. Unter dem Leitwort „Umkehr zum Leben“ geht es darum, sich angesichts von Klimawandel, Verlust von Biodiversität und weiteren globalen Herausforderungen für einen an Nachhaltigkeit orientierten Lebensstil einzusetzen – mit allen damit verbundenen Veränderungen in Kirche, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Informationen bietet die Webseite www.umkehr-zum-leben.de.

Unterwegs ist Christoph Fuhrbach außerdem für die Kampagne Klima-Kollekte, die konkret helfen möchte, klimafreundlich zu leben, durch Vermeidung, Reduzierung und Kompensierung aller klimaschädlicher Gase. Informationen dazu findet man unter www.klima-kollekte.de. Als Zeichen für seine fast 20-jährige Tätigkeit für das Bistum Speyer, ist auf seinem Trikot auch das Logo des Bistums zu finden.

Alle Informationen zum Rennen und den aktuellen Stand findet man unter www.transcontinental.cc. Über einen GPS-Sender, den die Fahrer an ihrem Rad montiert haben, lässt sich der jeweilige Standort der Sportler ermitteln.

Beim Transcontinental Race planen die Radfahrer ihre Route selbst. Da sie ohne Unterstützung von außen unterwegs sind, müssen sie sich selbst um Verpflegung und Unterkunft kümmern.

Auf der Tour müssen sie vier Kontrollpunkte anfahren. Start ist am Sonntag, 29. Juli, um 22 Uhr im belgischen Geraadsbergen. Zielort sind die Metéora-Klöster in Griechenland, die Fuhrbach zehn Tage nach dem Start erreicht haben möchte. is

Info: Über seine Erfahrungen wird Christoph Fuhrbach auf seinem Blog https://voll-das-leben.net berichten.

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