Speyer

Pandemie Glocken sollen bis Weihnachten täglich läuten

Gegenseitig ermutigen

Archivartikel

Speyer.Ab dem Martinstag am Mittwoch, 11. November, sollen in der Pfalz und Saarpfalz wegen der Corona-Pandemie wieder täglich um 19.30 Uhr die Glocken läuten. Die Gläubigen seien auf diese Weise eingeladen, einen Moment innezuhalten und sich im Gebet mit den Erkrankten und Besorgten, den Ärzten sowie Pflegenden, aber auch mit allen zu verbinden, die für Sicherheit und Versorgung da seien, schreibt Kirchenpräsident Christian Schad an alle Pfarrämter der pfälzischen Landeskirche. Dabei könne auch ein ökumenisches Gebet gesprochen werden, das er mit dem Speyerer Bischof Karl-Heinz-Wiesemann für diese Zeit entworfen habe.

Möglich ist nach Christian Schads Worten auch, einen Moment still zu werden und an die Menschen zu denken, die einem lieb seien oder die sich in ihrer Existenz gefährdet sehen. Darüber hinaus seien alle eingeladen, in der Zeit des ökumenischen Glockenläutens und Gebets eine Kerze als Hoffnungslicht ins Fenster zu stellen. So könne in diesen Tagen, in denen die zweite Infektionswelle der Corona-Pandemie große Sorgen bereite, ein hörbares und sichtbares Zeichen der christlichen Gemeinschaft, des gegenseitigen Trostes und der Ermutigung gesetzt werden.

Das ökumenische Läuten soll bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag andauern. Es sei als Ergänzung der ortsüblichen Läuteordnung zu verstehen, schreibt Schad. epd

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