Speyer

Geschäftsleben Strom und Fernwärme werden teurer

Gesetz treibt Gaspreise

Speyer.Die Stadtwerke Speyer (SWS) passen zum 1. Januar ihre Strom-, Erdgas- und Fernwärmepreise an. „Höhere Einkaufspreise und vorgelagerte Netzentgelte zwingen uns beim Strom zur Erhöhung“, sagt Geschäftsführer Wolfgang Bühring.

Beim Erdgas werde bundesweit erstmals eine staatliche CO2-Bepreisung eingeführt, von der alle Energieversorger betroffen seien, so Bühring. Zusätzlich würden auch beim Erdgas gestiegene Netzentgelte den Preis belasten. „Dank realisierter Beschaffungsvorteile können wir bei fast allen Verträgen einen Teil der Kosten kompensieren“, sagt Bühring und ergänzt: „Die Erdgaspreise sind seit 2016 konstant gewesen.“

Im Detail steigen die Strom-Arbeitspreise für die Grundversorgung um brutto 0,73 Cent/Kilowattstunde. Für eine Familie in einem Reihenhaus (Verbrauch 3000 Kilowattstunden) macht die Anpassung monatlich 1,83 Euro (brutto) aus. Bei Erdgas werden die Arbeitspreise für die Grundversorgung um 0,52 Cent/Kilowattstunde (brutto) erhöht. Dadurch fallen für einen durchschnittlichen Haushalt (Verbrauch 20 000 Kilowattstunden) höhere Kosten von monatlich 8,67 Euro (brutto) an. Die Arbeitspreise für Fernwärme steigen um 0,21 Cent/Kilowattstunde (brutto). Ein Haushalt (Verbrauch 20 000 Kilowattstunden) zahlt dann monatlich 3,50 Euro (brutto) mehr.

Nur der Wasserpreis bleibt gleich

Die Kosten für Wasser bleiben zum Jahreswechsel stabil. Alle Kunden werden in den nächsten Tagen per Brief informiert. Je nach Vertragsmodell kann es Abweichungen zu den genannten Beispielen geben. zg

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