Speyer

Konzept Privater Investor plant den Bau einer Mehrzweck-Arena im Norden der Stadt

Halle als Leuchtturm

Archivartikel

Speyer.Oberbürgermeister Hansjörg Eger unterstützt die Idee einer internationalen Projektgruppe, im Norden der Stadt eine Mehrzweck-Arena zu errichten. Eger begrüßt diese als Leuchtturm für die Entwicklung des Stadtteils, da sie viele Funktionen für Vereine, Schulen, die bestehenden und neu entstehenden Wohnareale vereinen würde. Die Arena wäre ein wichtiger Schritt für die Entwicklung eines neuen Stadtviertels mit Wohn-, Gewerbe- und Freizeiteinrichtungen.

Bereits im Juni 2016 präsentierte Projektinitiator Mika Wilska erste Ideen für die Arena im Stadtrat und stieß fraktionsübergreifend auf großen Zuspruch. Mit dem Fortschritt bei der Konversion des Kasernengeländes ist nun die Möglichkeit zur Realisierung näher gerückt. „Überzeugt hat mich letztendlich der ganzheitliche Ansatz von Mika Wilska, der finnisches Know-how im energieeffizienten Arena-Bau und nachhaltigen Betrieb mit Konzepten zur Integration in das schulische und Vereinsleben verbindet, bis hin zu Möglichkeiten wie die eines Sport-Horts mit Hausaufgabenbetreuung, die in Finnland längst praktiziert werden, sowie einem integrierten Nahversorgungsmarkt.“

Zur Projektgruppe gehören neben Wilska Holger Küpper von Baa Projektmanagement, einem der führenden deutschen Projektentwicklerbüros für Multifunktions-Arenen sowie Matthias Jarcke von Jarcke Architekten Mannheim. Gemeinsam führen sie eine internationale Gruppe von Experten, die die Erfahrung mehrerer Jahrzehnte im Bau und Betrieb von Multifunktions- und Eis-Arenen sowie der sportlichen Jugendarbeit in das Projekt in Speyer einbringen wollen.

„Aus unserer Sicht sind die Bedingungen für die Mehrzweck-Arena sehr günstig“, so Wilska, „ich freue mich, dass unser Projekt hier parteiübergreifend und bei vielen Vereinen auf großes Interesse stößt.“

Die Stadt Speyer soll die Projektentwicklung unterstützen und begleiten, jedoch nicht den Bau der Anlage finanzieren. Das werden Investoren übernehmen, mit denen Gespräche geführt werden. Das Projektteam entwickelt für den möglichen Standort ein Nutzungskonzept, das die vielen unterschiedlichen Funktionen unter einen Hut bringen soll. Dabei sollen Verwaltungsmitarbeiter ihr Know-how über die Bedürfnisse der Akteure in der Stadt in einer gemeinsamen Planungsgruppe einbringen. Die bereits gestarteten Gespräche mit möglichen Nutzern sollen intensiviert werden, um ein möglichst konkretes Nutzungskonzept zu erhalten. Auf dieser Basis kann die Planung der Anlage mit Funktionen und Kapazitäten starten.

Den eigentlichen Bau einer Mehrzweck-Arena in den geplanten Dimensionen veranschlagt Holger Küpper mit 18 Monaten. Vorausgehen müssen dabei die Planungen und Genehmigungen, die auf Basis des Nutzungskonzepts und der Untersuchung des Geländes erstellt werden. zg

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