Speyer

Klinikfusion CDU-Abgeordnete wollen Prozess beschleunigen

Jetzt schnell entscheiden

Archivartikel

Mannheim/Heidelberg.In einer gemeinsamen Presseerklärung, die von den beiden Landtagsabgeordneten Karl Klein und Dr. Albrecht Schütte und dem ehemaligen Heidelberger Landtagsabgeordneten Werner Pfisterer initiiert wurde, nehmen führende Christdemokraten aus der Region zu der beabsichtigten Fusion der Unikliniken Heidelberg und Mannheim Stellung:

„Medizin und Life Science ist ein zentraler Baustein für unser zukünftiges Leben und eine wichtige Grundlage für zukunftssichere Arbeitsplätze. Bereits heute hat unsere Region mit den beiden Unikliniken, zahlreichen herausragenden Forschungseinrichtungen, führenden Unternehmen im Bereich der Medizintechnik und einem zentralen europäischen Player der Digitalisierung weltweite Stahlkraft in diesem Bereich. Die Fusion der Unikliniken Heidelberg und Mannheim bietet die einmalige Chance, diese Position zu stärken. Wir sind dafür, nicht länger zuzuwarten, sondern diese Chance jetzt zu ergreifen und das Fundament zu gießen“, heißt es da.

Die CDU-Abgeordneten setzen sich für eine adäquate Finanzierung durch das Land mit Unterstützung des Bundes ein. „Zudem können wir auch mit europäischen Fördergeldern rechnen, denn die Europäische Union investiert viel in die Bereiche Spitzenmedizin, Forschung und Entwicklung“, heißt es weiter. Parteipolitische Auseinandersetzungen hätten hier nichts zu suchen, denn es gehe um den Erhalt und den Ausbau von Arbeitsplätzen und um neue medizinische Behandlungsmethoden, die allen Menschen zu gute kämen. Mit dem Beschluss zur Fusion und der finanziellen Ausgestaltung dürfe nicht bis zu Koalitionsverhandlungen nach der Wahl 2021 gewartet werden. zg

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