Speyer

Künstlertasse Silke Ballheimer bietet zwei schöne Speyer-Motive

Kaffeegenuss mit Domblick

Archivartikel

Speyer.Wer sich momentan davor scheut, Speyer wegen der Corona-Pandemie einen Besuch abzustatten, kann sich nun ein besonders sehenswertes Stück der Stadt nach Hause holen. Möglich macht das die Speyerer Künstlerin Silke Ballheimer, die einen knapp zehn Zentimeter hohen Kaffeebecher mit zwei Altstadtmotiven kreiert hat. Auch als Geschenk oder Erinnerungsstück an die alte Dom- und Kaiserstadt am Rhein geeignet, ist der nach Angaben des Herstellers lebensmittelechte, aus hochwertiger weißer Keramik bestehende und dank einer speziellen Beschichtung auch spülmaschinenfeste Becher mit einem Fassungsvermögen von 0,34 Litern ab sofort für zehn Euro erhältlich.

Ballheimer, die in den letzten Jahren mit Ausstellungen unter anderem in der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz und der Herausgabe von amüsanten und mit sportlichen Motiven kombinierten Weinkalendern auf sich aufmerksam machte, kam die Idee zum kreativen Trinkgefäß mit zwei individuell gestalteten Bildern vor zwei Monaten.

Von der Sonnenbrücke aus gesehen, zeigt ein Motiv im Vordergrund das historische Gebäude des Gasthauses „Zum „Halbmond“ und im Hintergrund zwei hoch aufragende Domtürme. Auf dem zweiten Bild dominiert die vom Rhein aus gesehene Ostseite der Kathedrale mit Türmen und Domkuppel. Im Vordergrund dieser Komposition hat Ballheimer die von Bäumen eingefasste und am Helmut-Kohl-Ufer gelegene Villa Hollidt in Szene gesetzt. Das auch als „Haus Rheinfried“ bekannte Herrenhaus wurde 1903 vom königlichen Studienlehrer Karl August Hollidt unweit der Salierbrücke im Fachwerkstil erbaut. Zusätzlich betont wird die abendliche Stimmung durch einen blauen Hintergrund und einem Halbmond am Nachthimmel.

Gemälde als Grundlage

Das Ganze basiert auf zwei Gemälden von Silke Ballheimer, die ihre Speyerer Lieblingsorte in Acryl auf Leinwand bannte, die Werke anschließend fotografierte und am PC layoutete, was der hauptberuflich im Bereich Mediengestaltung tätigen Künstlerin gut von der Hand ging. Ein dezent eingearbeiteter Schriftzug „designed by Silke Ballheimer“ weist auf die individuelle Urheberschaft hin.

Das Ergebnis kommt offensichtlich gut an. In einer ersten Tranche wurden 175 Becher hergestellt, von denen binnen einer Woche bereits 148 Gefäße vorbestellt oder abgeholt wurden. Im Gespräch mit unserer Zeitung ließ Silke Ballheimer durchblicken, dass sich darunter auch Auftraggeber befinden, die den Becher an Mitarbeiter oder Geschäftskunden verschenken wollen. Die Trinkgefäße zusätzlich mit einem Firmenlogo oder einem gewünschten Schriftzug zu versehen sei kein Problem, betont Ballheimer. In solchen Fällen müsse die Charge (Produktmenge) jedoch 25 Stück betragen, schränkt die Künstlerin ein.

Info: Anfragen möglichst per E-Mail an ballheimersilke@gmail.com

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