Speyer

Stadtwerke Wertschöpfungsstudie zeigt Nachhaltigkeit auf / Sozial und ökologische Projekte unterstützt / Antriebskraft für die Domstadt

Kommunale Wurzeln fördern Wirtschaft

Archivartikel

Speyer.Die Stadtwerke Speyer (SWS) behaupten ihren Status als kommunales Unternehmen – und das aus Überzeugung. Eine 2002 gestartete Strategie der hundertprozentigen Tochter der Stadt greift. Sie führt zur Stärkung der lokalen Wirtschaft und zur Arbeitsplatzsicherung in Speyer und in der Region. Das zeigt eine aktuelle Wertschöpfungsstudie, die auch konkrete Zahlen nennt: Die wirtschaftliche Leistung, die die SWS erbringen, hat das unabhängige Pestel Institut aus Hannover laut Pressemitteilung des Unternehmens errechnet.

Der wesentlichste Wert, der daraus hervorgeht: 64 Cent von jedem Euro, den die SWS ausgeben, bleiben in Speyer und in der Region. Wo sich das Geld wiederfindet, schlüsselt SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring auf: „Wir beauftragen lokale Unternehmen, zahlen Gehälter an Menschen, die hier leben, investieren in sozial und ökologisch nachhaltige Projekte. Gewinne, Steuern und Abgaben fließen in die lokalen Kassen.“

Das bedeute eine enorme Antriebskraft für Speyer und die Region. Mit den Menschen dort fühlen sich die SWS eng verbunden, macht Bühring deutlich. Auf eine weitere Bedeutung, die die Studie anführt, weist er noch hin: „Jeder unserer Arbeitsplätze zieht eineinhalb weitere nach sich.“ Die regionalwirtschaftliche Wichtigkeit der Stadtwerke werde durch die einzelnen analysierten Bereiche durch das beauftragte Institut bekräftigt, so die Mitteilung.

Verlässlichkeit ist wichtig

Die Mehrheit der Kunden weiß die Verlässlichkeit zu schätzen. Nur wenige Abwanderungen haben die SWS verzeichnet, seit die Energielieferanten vor über 20 Jahren frei wählbar wurden. Als verlässlichen Partner stellt Wolfgang Bühring die SWS nicht nur bezüglich der Versorgung dar, sondern auch im Bestreben um Klimaschutz und als Teil des gesellschaftlichen Lebens.

Mit etwa 270 Mitarbeitern sind die Stadtwerke selbst ein bedeutender Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor in der Region.

Die Wertschöpfungsstudie hat die Wirkung der regionalen Verwurzelung nochmals untermauert. Seit 1975 forscht das ausführende Pestel Institut in den Bereichen Regionalwirtschaft, Demografie und Kommunalentwicklung. zg

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